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Rast bringt Shiffrin ins Wanken, aber nicht zu Fall

kicker

Nach einem schwierigen ersten Lauf, bei dem nur gerade 40 der 79 gestarteten Fahrerinnen das Ziel sahen, starteten zu Beginn des zweiten Laufes Fahrerinnen, die man sonst nicht häufig im zweiten Lauf sieht. Glücklich konnte sich auch Aline Höpli schätzen, die zum ersten Mal in dieser Saison den zweiten Lauf erreichen konnte. Mit einer guten, aber nicht überragenden Fahrt machte die Ostschweizerin noch einige Plätze gut.

Als nächste Schweizerin startete später Mélanie Meillard, die nach dem ersten Lauf noch auf dem 18. Rang klassiert war. Sie zeigte eine saubere Fahrt, fiel allerdings erst einige Positionen zurück. Da auch im zweiten Lauf gleich mehrere Athletinnen ausgeschieden sind, reichte es auch ihr zum Schluss für einen kleinen Sprung nach vorne.

Direkt nach Meillard startete anschliessend Eliane Christen, die mit einer beherzten Fahrt die Führung übernehmen konnte, im Schlussteil allerdings noch etwas Zeit verlor. Trotzdem bissen sich im Anschluss viele Konkurrentinnen an ihrer Zeit die Zähne aus, sodass die Urnerin mehrere Positionen gewinnen konnte und sich schlussendlich über ihr ersten Top-10-Ergebnis im Weltcupfreuen darf.

Holdener gleich doppelt deklassiert

Sechste nach dem ersten Lauf war Wendy Holdener. Die Schwyzerin verlor in ihrem Lauf stetig Zeit auf die zu dieser Zeit führende Schwedin Cornelia Oehlund, konnte aber dank eines starken Schlussteils einen kleinen Vorsprung ins Ziel retten und klassiert sich erneut unter den besten sieben der Welt.

Eine klare Kampfansage an die Konkurrenz entsandte gleich im Anschluss Lokalmatadorin Katharina Truppe. Die Österreicherin hatte im ersten Sektor noch einen Fehler, ging dann aber volles Risiko, fuhr nahe an die Tore und setzte sich mit vorläufiger Laufbestzeit deutlich an die Spitze.

Vorläufige Laufbestzeit deswegen, weil Mikaela Shiffrin auf ihren verhaltenen Auftritt im ersten Lauf reagierte und ihrer Konkurrentin noch einmal eine Lehrstunde erteilte. Shiffrin fuhr beinahe perfekt, verlor einzig im letzten Abschnitt etwas Zeit und setzte sich mit 93 Hundertstel Vorsprung gegen Truppe durch.

Shiffrin einmal mehr nicht zu bezwingen

Anschliessend standen nur noch drei Athletinnen oben. Die Erste, die versuchte, die Zeit von Shiffrin zu unterbieten, war Katharina Liensberger. Erwartungsgemäss verlor die Österreicherin aber nach und nach Zeit auf die Amerikanerin, konnte sich aber vor Truppe setzen. Lara Colturi war anschliessend lange gut dabei, verlor aber vor allem im dritten Sektor viel Zeit auf Shiffrin. Trotz des Zeitverlusts setzte sich die 19-Jährige vor Liensberger auf Rang 2.

So stand schlussendlich nur noch Camille Rast oben. Die Walliserin startete stark und konnte den Vorsprung bis zur Laufmitte mehr oder weniger verteidigen. In den letzten zwei Sektoren verlor sie dann aber wie auch Colturi etwas mehr Zeit und musste sich so schlussendlich um neun Hundertstel der Amerikanerin geschlagen geben. Trotzdem kann Rast stolz auf ein Wochenende mit zwei zweiten Plätzen zurückblicken.