Marco Schwarz hat sich einen Kindheitstraum erfüllt: Erstmals startete der Österreicher am Hahnenkamm in Kitzbühel. "Ich hatte sehr viel Respekt heute, ich wusste nicht, wie sich das anfühlt. Aber wenn ich die Chance hätte, würde ich jetzt raufgehen und nochmal runterfahren", sagte Schwarz im ORF-Interview.
Es war ein besonderes Erlebnis für den 30-Jährigen, der von einem "unbeschreiblichen Gefühl" sprach. Mit 3,55 Sekunden Rückstand auf den Italiener Giovanni Franzoni reichte es zwar nicht für eine Spitzenzeit, doch das war für Schwarz nebensächlich: "Für mich war es im Hinblick auf den Super-G wichtig, den Hang zu sehen, und zu wissen, wie sich der Schnee anfühlt."
Einen Start in der Abfahrt schloss Schwarz aus. "Ich habe keine Kilometer in der Abfahrt in der Saison. Ich muss mich langsam wieder herantasten", erklärte er. Stattdessen liegt sein Fokus auf dem Super-G am Freitag und dem Slalom am Sonntag.