Im Riesenslalom von Val d’Isère zeigten die Schweizer erneut starke Leistungen. Gleich vier Fahrer qualifizierten sich für den zweiten Lauf und dieser wurde von der Schweiz dominiert, es gab gleich einen Dreifachsieg für die Schweiz.
Marco Odermatt, der nach dem ersten Lauf betonte, dass er mehr angreifen wolle, musste im zweiten Durchgang einiges aufholen. Doch der Olympiasieger kam nicht richtig in Fahrt. Für den Sieg reichte es nicht, doch das übernahm ein anderer Schweizer.
Luca Aerni hingegen zeigte einen starken zweiten Lauf. Der 32-Jährige startete souverän und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung. Stabil und fehlerfrei meisterte er die Strecke und fuhr mit 36 Hundertsteln Vorsprung ins Ziel, der Lohn: Platz 2.
Es war Loïc Meillard der sich den Sieg holte. Der technisch saubere und schnelle Lauf brachte ihn an die Spitze, erst im zweiten Streckenteil schrumpfte sein Vorsprung leicht. Doch am Ende konnte Meillard seine beiden Landsmänner schlagen.
Thomas Tumler hatte im zweiten Lauf deutlich mehr zu kämpfen. Ein fehlerbehafteter Start kostete ihm Zeit und im letzten Abschnitt verlor der Schweizer etwas die Power. Ein brenzliger Moment, als er fast stürzte, machte den Lauf endgültig zum misslungenen Versuch. Tumler fiel auf Rang 22 zurück.