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Trotz Sieg übt Shiffrin Kritik an den Verhältnissen in Semmering

kicker

Der gestrige Nachtslalom von Semmering bot reichlich Spektakel und Gesprächsstoff. Die erfolgreichste Skifahrerin aller Zeiten fuhr mit einem sensationellen zweiten Lauf zu ihrem fünften Saisonsieg. Nach dem Rennen übt die Amerikanerin trotzdem Kritik an den Verhältnissen, die vor allem im ersten Lauf die Fahrerinnen vor grosse Probleme stellten.

Im Interview mit dem ORF meint die Skidominatorin: "Ich muss sagen, dass es heute nicht sicher war für die Läuferinnen ab der Startnummer 13, 14 oder 15. Für mich war alles gut, aber es war ein sehr harter Tag. Ich glaube, dass es zum Glück keine schweren Verletzungen gegeben hat, aber die Art und Weise, wie die Piste brach, war brutal. Natürlich soll es eine Show sein, aber dennoch sollte niemand Angst haben vor den grossen Löchern am Start."

Auch das Verhalten der Amerikanerin gab Anlass für Diskussionen. Shiffrin besichtigte nämlich die Strecke vor dem zweiten Lauf 15 Minuten länger als ihre Konkurrentinnen und erlangte dadurch einen Wettbewerbsvorteil. Da die Rennjury jedoch kurz zuvor die Besichtigungszeit verlängerte, wurde die Amerikanerin nicht disqualifiziert.