Zwei Abfahrtsrennen und ein Super-G sind in St. Moritz geplant. Durch die Ausfälle von Lara Gut-Behrami und Corinne Suter fehlen dem Schweizer Speedteam für diese Heimrennen gleich beide Top-Athletinnen, was sich schon im ersten Training in den Resultaten bemerkbar gemacht hat. Als 13. war Michelle Gisin (+1.19) die schnellste Schweizerin, von nur gleich vier Swiss-Ski-Athletinnen in den Top 30. Jasmine Flury (+1.65), für die es das Comeback nach über eineinhalb Jahren Verletzungspause sein wird, hat die Ziellinie als 21 überquert. Als 29. und 30. wären bei diesem ersten Test auch noch Joana Hählen (+2.01) und Malorie Blanc (+2.09) in die Punkte gefahren.
Auf sich aufmerksam gemacht hat in diesem ersten von zwei Trainings vor allem eine: Lindsey Vonn. Die US-Amerikanerin war über eine halbe Sekunde schneller als die gesamte Konkurrenz. Dass sich die 41-Jährige auf der Piste in Graubünden besonders wohlfühlt, ist kein Geheimnis. Fünf Weltcupsiege feierte Vonn in St. Moritz bereits. Womöglich kommt nun der erste Triumph seit ihrer Rückkehr in den Weltcup hinzu. Am nächsten an die Zeit der Tagesschnellsten herangekommen sind die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0.59) und die Italienerin Sofia Goggia (+0.71) sowie die zeitgleich mit Goggia klassierte Laura Gauche (+0.71) aus dem französischen Team.
Aus dem Schweizer Team standen noch sechs weitere Athletinnen zusätzlich zum bereits erwähnten Quartett im Einsatz. Sie beendeten das erste Training auf den folgenden Rängen: Priska Ming-Nufer (33./+2.21), Delia Durrer (36./+2.35), Jasmina Suter (42./+2.74), Stephanie Jenal (53./+3.36), Stefanie Grob (54./+3.43) und Janine Schmitt (58./+3.55).