"Ich hatte leider einen kleinen Fehler", wie Sue Piller beim Interview mit dem SRF erklärte, warum sie im Ziel nicht restlos zufrieden wirkte. "Ohne diesen Fehler wäre ich wirklich sehr zufrieden mit meinem Lauf gewesen. Vielleicht fahre ich noch eine zu runde Linie, aber alles in allem bin ich wirklich sehr happy."
Es sei für sie extrem wichtig gewesen, nach Mont-Tremblant wieder den Sprung in die Top 30 geschafft zu haben. "Es ist zwar schon cool, zweimal am gleichen Ort in die Punkte zu fahren, aber jetzt an einem anderen Ort mit anderen Bedingungen erneut den Sprung in die Top 30 geschafft zu haben, ist schon sehr cool."
Ebenfalls Grund zur Freude hatte auch die erst 18-jährige Dania Allenbach. Die junge Frau durfte in Kranjska Gora ihre Weltcup-Feuertaufe feiern, und besser hätte es kaum laufen können. Sie qualifizierte sich als 30. für den zweiten Lauf und verbesserte sich dort sogar noch um einige Ränge, weswegen sie über ihre ersten Weltcuppunkte jubeln darf.
"Ich habe offen gesagt noch immer das Gefühl, dass ich aufwachen muss, da dies doch nicht Realität sein kann", sagte die junge Schweizerin überglücklich. "Es war richtig cool." Sie konnte zweimal richtig gut angreifen, ohne zu gross darüber nachzudenken.