Der Ski-Weltcup könnte in den kommenden Jahren attraktiver für österreichische Fans werden. Die FIS plant im Frühjahr einen neuen Kalender für die Jahre 2027 bis 2030. Laut ÖSV-Generalsekretär Peter Scherer soll die Struktur leicht verändert werden, unter anderem mit einem Speed-Auftakt der Frauen in Nordamerika - Lake Louise könnte dabei wieder in den Kalender zurückkehren.
Ebenfalls könnten in Österreich künftig noch mehr Rennen stattfinden. Klassiker wie Kitzbühel oder Schladming bleiben unverändert, während der ÖSV daran arbeitet, in Flachau ein zweites Rennen neben dem Nacht-Slalom zu etablieren. Auch Saalbach, Austragungsort der letzten WM, könnte künftig fest im Kalender stehen
Der Semmering wird 2027 erneut zwischen Weihnachten und Silvester Austragungsort sein. Rennen im Zweijahres-Rhythmus passen nach Ansicht des ÖSV gut zu den Veranstaltern vor Ort. In diesem Jahr hatten die beiden Renntage am Zauberberg über 15.000 Zuschauer. Für ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober ist das ein klarer Hinweis, dass Rennen im urbanen Raum bei Fans auf grosses Interesse stossen.