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Dominator Kläbo feiert Rekordsieg bei Tour de Ski - Moch frustriert

kicker

Langlauf-Dominator Johannes Hösflot Kläbo hat mit dem fünften Triumph bei der Tour de Ski seine Favoritenrolle für die Olympischen Winterspiele eindrucksvoll untermauert. Nach dem Sprint-Sieg am Samstag reichte dem fünfmaligen Olympiasieger aus Norwegen auf der Schlussetappe mit ihrem anspruchsvollen Anstieg zur Alpe Cermis ein zwölfter Platz zum Gesamterfolg.

"Da kann man einfach nur den Hut ziehen. Es ist faszinierend und eindrucksvoll", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder im ZDF über den 15-maligen Weltmeister Kläbo.

Tagessieg an Stenshagen - Deutsche abgeschlagen

In der Gesamtwertung lag der 29 Jahre alte Ausnahmeathlet 30,1 Sekunden vor seinem Landsmann Mattis Stenshagen, der sich zum Abschluss im 10-Kilometer-Massenstart den Tagessieg vor Jules Lapierre aus Frankreich sicherte.

Bester Deutscher war Florian Notz, der die Tour de Ski nach dem 18. Platz auf der Schlussetappe als Gesamt-26. beendete. Friedrich Moch war indes chancenlos und stapfte frustriert den härtesten Anstieg der Loipenwelt hinauf. Einen guten Monat vor Olympia geht beim deutschen Topläufer gar nichts.

„Stand heute können wir sagen, es war die falsche Entscheidung.“ (Bundestrainer Schlickenrieder über Mochs Entscheidung, dabei zu bleiben)

"Er hat die Entscheidung gefällt, im Wettkampfmodus drinzubleiben. Stand heute können wir sagen, es war die falsche Entscheidung", sagte Schlickenrieder nach Mochs 46. Platz in der Tageswertung: "Am Ende des Tages müssen wir es nach Olympia beurteilen. Wenn wir doch noch Olympiasieger werden, sagen alle: Gut, haben wir es richtig gemacht."

Diggins mit dem dritten Gesamtsieg

Bei den Frauen triumphierte Jessie Diggins aus den USA zum dritten Mal. Die 34-Jährige kam im 10-Kilometer-Massenstart als Zweite ins Ziel und lag im Gesamtklassement 2:17,7 Minuten vor der Österreicherin Teresa Stadlober. Der Tagessieg ging an Karoline Simpson-Larsen aus Norwegen.

Beste Läuferin im durch etliche Krankheitsausfälle dezimierten DSV-Team war Helen Hoffmann als Zehnte. Im Gesamtklassement verbesserte sich die 23-Jährige auf Platz 13.