Drei Schweizerinnen standen bei den Einzelsprints am Start. Alina Meier wurde in ihrem Viertelfinals sechste und schaffte die Qualifikation für den Halbfinal nicht. Anja Weber und Nadine Fähndrich starteten im gleichen Lauf. Fähndrich konnte diesen gewinnen und Weber qualifizierte sich über die Zeit für den Halbfinal, wo allerdings für sie Endstation war. Spannend wurde es bei Fähndrich, die an zweiter Stelle in die letzte Kurve ging, aber von Kristine Stavaas Skistad aus dem Weg geschoben wurde und viel Tempo verlor. Am Ende beendete sie ihren Lauf an vierter Stelle. Skistad kassierte für ihr Manöver allerdings eine Gelbe Karte und weil sie schon verwandt war, wurde sie disqualifiziert. Fähndrich qualifizierte sich schliesslich über die Zeit für den Final.
Dort war sie von Anfang an vorne dabei, aber Jonna Sundling aus Schweden zog in der zweiten Runde beim Anstieg davon und setzte sich schliesslich im Schlussspurt gegen Mathilde Myhrvold aus Norwegen durch. Nadine Fähndrich kam dieses Mal gut durch die letzte Kurve und sprintete auf den dritten Platz. Damit feierte sie ihren vierten Podestplatz in Davos und den 17. in ihrer Karriere.
Klaebo sorgt für überraschendes Negativ-Ergebnis
Bei den Männern setzte sich Lucas Chanavat aus Frankreich vor Federico Pellegrino aus Italien durch. Den dritten Platz sicherte sich der Norweger Oskar Opstad Vike. Für eine Negativ-Überraschung sorgte Johannes Hoesflot Klaebo aus Norwegen. Er verpasste erst zum zweiten Mal in seiner Karriere die Qualifikation für den Halbfinal. Letztmals passierte ihm das bei seinem ersten Sprint-Start überhaupt im Jahr 2016.
Janik Riebli schaffte aus Schweizer Sicht den Sprung in den Halbfinal, wurde aber vor der letzten Kurve angeschoben und machte deshalb einen Umweg. Mit dem fünften Platz im Halbfinal war es für ihn damit auch nicht möglich, sich über die Zeit für den Final zu qualifizieren. Roman Alder schied im Viertelfinal aus.