Der 21-Jährige setzte sich erst in seinem Viertelfinal-Heat durch, schaffte es dann als Halbfinal-Zweiter in den grossen Final. Dort sah es lange nach einem vierten Rang aus, doch der lange führende Norweger stürzte und so sicherte sich Alder schlussendlich die Bronzemedaille.
Weniger gut lief es den anderen Schweizern. Noe Naeff verpasste den grossen Final nur gerade um eine Hundertstelsekunde und wurde Siebter. Silvan Hauser und Isai Naeff scheiterten beide bereits im Viertelfinale.
Ein vorläufiger Karrierehöhepunkt
Für Alder, der in dieser Saison mit einem 13. Platz in Oberhof sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis feierte, markiert dieser Erfolg den vorläufigen Höhepunkt seiner jungen Karriere. "Es war ein verrückter Sprint und es fühlt sich unglaublich gut an, nun eine Medaille gewonnen zu haben", sagte er nach seinem Coup bei der FIS.
Trotz seiner Erfahrung aus fast 20 Weltcup-Starts war Alder zuvor nie über das Viertelfinale hinausgekommen. "Ich wusste, dass ich gute Prologe laufen kann, aber heute wollte ich unbedingt mindestens das Halbfinale erreichen", erklärte er seine offensive Taktik. Nach der starken Qualifikation wuchs das Selbstvertrauen: "Da wusste ich, dass das Finale möglich ist - und dort ist bekanntlich alles möglich."
Besonders emotional machte den Tag die Anwesenheit seiner Schwester Fabienne, die ebenfalls im Finale stand, dort allerdings als Sechste keine Chance hatte. Noemie Charriere, Siri Wigger und Marina Kälin kamen nicht über die Viertelfinals hinaus.