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Ammanns Weltcupplatz und Olympia-Start gefährdet

kicker

Die Skisprung-Legende Simon Ammann steht derzeit unter besonderer Beobachtung. Der vierfache Olympiasieger hat einen durchwachsenen Start in die Saison hingelegt, was zu deutlichen Worten seitens des Trainerstabs führte. Martin Künzle, der Coach des Teams, äusserte gegenüber dem Blick sich kritisch zu Ammanns Leistungen: "Von ihm muss mehr kommen. Es war zu wenig. Wenn ich die Sprünge mit denen im Sommer vergleiche, hat er noch viel Steigerungspotenzial."

Ammanns Leistungen in den ersten Wettkämpfen der Saison waren mit den Platzierungen 41, 39, 33 und 36 weit von den Erwartungen entfernt. Ein kleiner Lichtblick war der 28. Platz und damit verbundene Weltcuppunkte am letzten Samstag. Allerdings relativiert Künzle diesen Erfolg: "Der Wind spielte verrückt. Einige Athleten sind regelrecht abgestürzt. Deshalb kann man diesen Wettkampf nicht gleich wie die anderen bewerten."

Herausfordernde Vorgaben für Ammann

Die nächsten Wettkämpfe in Wisla, Polen, werden für Ammann entscheidend sein. Eine erneute schwache Leistung könnte seinen Platz im Weltcupteam gefährden und damit auch seine Chancen auf eine Teilnahme an seinen achten Olympischen Spielen drastisch reduzieren. Um die Vorgaben des Verbands zu erfüllen, muss Ammann entweder zweimal unter die Top 25 oder einmal in die Top 15 springen, es sind Ziele, die momentan in weiter Ferne scheinen.