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Geiger: "Das ist das, was es gerade so mühsam macht"

kicker

Der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger und der ehemalige Skiflug-Weltmeister Karl Geiger hatten sich zwar über die Qualifikation für das traditionelle Springen an Neujahr in Garmisch-Partenkirchen qualifiziert, beide schafften es aber nicht über den ersten Durchgang hinaus. Wellinger verabschiedete sich als 32. vorzeitig, Geiger war direkt hinter seinem Teamkollegen platziert.

"Ich bin noch nicht optimistisch", gab Geiger daher im Anschluss gegenüber dem kicker zu Protokoll, "gerade das Ergebnis ist absolut nicht zufriedenstellend." Im deutsch-deutschen Duell war der Oberstdorfer mit 122,5 Metern nicht stark genug, um Pius Paschke zu schlagen, und letztlich reichte es auch über die Lucky Loser nicht für den Routinier. Beim Auftakt auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf war er bereits in der Qualifikation gescheitert.

"Ich versuche, die Ergebnisse möglichst auszublenden und handlungsorientiert zu bleiben. Und das motiviert mich, weil ich weiß, dass ich weiterarbeiten werde. Mal geht es ein bisschen besser, mal ein bisschen schlechter", so der 32-Jährige.

Zu schaffen macht Geiger ebenso wie Wellinger das neue Reglement rund um die Anzüge. "Fakt ist auf jeden Fall, dass wir mit dem neuen Material einfach nicht so gut zurechtgekommen sind. Wenn ich mir einen Hille (Philipp Raimund, Anm.d.Red.) oder einen Felix (Hoffmann) anschaue - die haben es angezogen und sagen: 'Das ist ja eigentlich genau wie vorher.' Und für uns war es eben eine Umstellung."

So ganz versteht Geiger seine Leistungsdelle dennoch nicht, denn "grundsätzlich müsste mir eigentlich dieses weniger Volumen reinspielen. Auch dem Andi, denn wir sind absprungstark. Wir haben dort einen guten Huben, einen guten Abdruck. Aber bei uns passt die Abstimmung einfach auch nicht - wie es in den Flug reingeht und wie es an dem Ski zum Unterstützen kommt. Und das ist das, was es gerade so mühsam macht."

"Das war jetzt kein komplett schlechter Tag"

Mit dem Bundestrainer gab es auch schon einen Austausch, auch mit Blick auf Innsbruck. "Ja, wir haben schon mal ein bisschen geredet. Wir haben uns gesagt, wir wollen jetzt festbleiben und uns dieser Herausforderung stellen", so Geiger. "Man muss die kleinen Schritte einfach nehmen. Auch heute, das war jetzt kein komplett schlechter Tag. Es waren auch ein paar Sachen dabei, die ich mir mitnehmen kann. Aber das, was rauskommt - damit bin ich natürlich nicht zufrieden."