Die San Antonio Spurs haben den Oklahoma City Thunder am Donnerstag die erste Heimniederlage der Saison zugefügt und bleiben damit in direkten Duellen ein echtes Problem: OKC steht 0:3 gegen San Antonio, während sie gegen alle anderen Gegner 26:2 sind. De’Aaron Fox führte die Spurs mit 29 Punkten an, Stephon Castle und Victor Wembanyama steuerten jeweils 19 Zähler bei.
Thunder-Forward Jalen Williams brachte nach dem Spiel die Probleme seines Teams auf einen einfachen Nenner - und verwies auf Wembanyamas Präsenz. "Da ist dieser 7-Foot-5-Typ in ihrem Team, der extrem viel Raum auf dem Feld einnimmt", sagte Williams. "Allein Victors Präsenz in der Defense kaschiert viele ihrer Fehler."
"Waren dreimal besser als wir": Spurs-Plan geht wieder auf
Neben dem Frontcourt-Faktor sah Williams auch verpasste Chancen als Wendepunkt: "Jedes Mal, wenn wir durch unsere Progressions gegangen sind, hatten wir richtig gute Würfe", erklärte er. "Es gab eine Phase, in der wir fünf oder sechs komplett offene Dreier vergeben haben. Das hat dazu geführt, dass wir auf der anderen Seite nicht mehr verteidigt haben - und dann ist es ins Rollen gekommen." Das passte auch zum Ansatz der Spurs: die Zone dicht zu machen und offene Würfe von außen in Kauf zu nehmen. Genau diese Looks konnten die Thunder nicht genug nutzen.
Auch Shai Gilgeous-Alexander lobte den Gegner: "Das ist einfach ein gutes Basketballteam. Sie wissen, wie man spielt, sie haben Talent, sie spielen richtig und sie spielen zusammen. … Sie waren jetzt dreimal besser als wir."
NBA: Die nächsten Spiele für OKC
Für OKC geht es am Wochenende gegen die 76ers weiter, die nächste Chance auf Revanche gegen die Spurs gibt es am 13. Januar in Oklahoma City.
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