Rund um die Kämpfe soll künftig ein "Tablet-Bediener" zum Einsatz kommen, wie der Verband mitteilt. Das Ziel ist es, den Kampfrichter zu entlasten: "Ziel dieser Massnahme ist es, die Kampfrichter von administrativen Aufgaben zu entlasten, damit sie sich vollumfänglich auf die Beobachtung, Leitung und Benotung der Kämpfe konzentrieren können."
Dazu wird es eine Testphase mit zwei Kampfrichtern im nächsten Jahr geben. Von einem zusätzlichen Kampfrichter erhoffen sich die Verantwortlichen korrektere Entscheide, da Dinge gewertet werden könnten, die ein Kampfrichter übersehen hat.
Ein VAR wird kein Thema
Die Entscheidungsträger haben sich einstimmig gegen einen Videoschiedsrichter ausgesprochen. Die grosse Revolution des Schwingsports bleibt damit erwartungsgemäss aus. Dafür möchte man künftig auch bei der Ausbildung der Kampfrichter ansetzen. Dazu wird das Ausbildungskonzept überarbeitet und erste Massnahmen schon 2027 umgesetzt.
Die ganzen Neuerungen rund um das Thema Kampfrichter hat das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest auf den Tisch gebracht. Gleich mehrere strittige Entscheidungen wurden am Sonntag in Mollis gefällt. Künftig soll es mehr Klarheit auf den Schwingplätzen geben.