Der Karlsruher setzte sich beim ATP-250-Turnier in Santiago de Chile mit 6:3, 6:4 gegen den topgesetzten Francisco Cerundolo durch. Im Finale des mit 700.045 Dollar dotierten Events trifft er auf auf den Italiener Luciano Darderi, der sich im zweiten Halbfinale gegen Sebastian Baez (Argentinien) durchsetzte.
"Es fühlt sich großartig an. Vom ersten bis zum letzten Punkt habe ich ein richtig gutes Match gespielt", sagte Hanfmann: "Ich bin wirklich glücklich."
Schon 2017 in Gstaad (gegen Fabio Fognini) und 2020 in Kitzbühel (gegen Miomir Kecmanovic) hatte Hanfmann auf seinem Lieblingsbelag Sand ein Endspiel erreicht, jedoch zweimal verloren. Nun erhält der 34-Jährige, der einziger deutscher Vertreter im Hauptfeld war, seine nächste Titelchance - wieder in der Höhe.
Zehn Tage zuvor verlor Hanfmann gegen Cerundolos Bruder
Am Samstag profitierte Hanfmann (18 Winner, elf unerzwungene Fehler) von seinem starken Aufschlagspiel - und Fehlern Cerundolos, der immer wieder mit sich selbst haderte. Kein einziges Break gelang diesem. Nach 1:25 Stunden nutzte Hanfmann seinen zweiten Matchball, ballte beide Fäuste und lächelte breit.
Im Vorjahr war Hanfmann in Chile im Achtelfinale am Argentinier gescheitert, beim 500er-Turnier in Rio de Janeiro vor anderthalb Wochen hatte der Weltranglisten-81. wiederum gegen dessen Bruder Juan Manuel Cerundolo ebenfalls im Achtelfinale das Nachsehen gehabt.