Kestenholz war gemeinsam mit einem Skifahrer unterwegs, als sich die Lawine löste. "Aus unbekannten Gründen löste sich eine Lawine und riss den Snowboarder mit", teilte die Polizei mit. Der Skifahrer konnte sich selbst retten, während Kestenholz verschüttet wurde.
Freunde und Rettungskräfte der kantonalen Walliser Rettungsorganisation, unterstützt von drei Helikoptern der Air Zermatt, bargen den 50-jährigen Schweizer. Laut Polizei wurde er zunächst ins Spital Visp und später ins Spital Sitten geflogen, wo er seinen Verletzungen erlag.
Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano eroberte Kestenholz die Bronzemedaille im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder. Darüber hinaus holte er noch je eine Silber- und Bronzemedaille bei Snowboard-Weltmeisterschaften.
Die Nachricht vom Tod von Ueli Kestenholz hat nicht nur die Sportwelt, sondern auch seine Heimatstadt Thun tief erschüttert. Kestenholz, bekannt für seine Leidenschaft und seinen Mut, war eine prägende Figur im Extremsport und hinterlässt eine klaffende Lücke.