Die Ambitionen des Schweizer Skicross-Teams sind in der Regel immer hoch. Entsprechend war es bereits eine leise Enttäuschung, dass sich zum Saisonauftakt am Donnerstag niemand aus dem Swiss-Ski-Team für einen Big Final qualifizieren konnte. Auch am zweiten Renntag in Val Thorens lief es den Schweizer Männern nicht besser. Am Donnerstag war noch Alex Fiva als Siebter der beste Schweizer. Am Freitag schaffte es gar keiner ins Halbfinale, Tobias Baur und Alex Fiva scheiterten beide im Viertelfinale. Gewonnen haben die Wettkämpfe der Italiener Simone Deromedis am Donnerstag und der Kanadier Kevin Drury am Freitag.
Für die Rettung der Schweizer Ehre sorgte dann aber Fanny Smith. Mit einer Steigerung zum fünften Rang am Vortag reichte es am Freitag fürs Finale. Hinter Sandra Naeslund und Marielle Berger Sabbatel fuhr Smith als Dritte ihr 85. Weltcuppodest ein. Auch Saskja Lack lief es besser als am ersten Wettkampftag, sie wurde schlussendlich Fünfte.