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Cowboys vor der Abrechnung: Jones räumt Versäumnisse ein

kicker

Das 17:34 gegen die Los Angeles Chargers war sinnbildlich für ein Jahr, in dem Anspruch und Realität bei den Dallas Cowboys weit auseinanderlagen. Mit dem endgültigen Aus im Playoff-Rennen steht fest: Erstmals seit über 20 Jahren drohen der Franchise zwei Spielzeiten in Folge ohne Winning Record. Dennoch sieht Klubbesitzer Jerry Jones keinen Grund für Pessimismus - im Gegenteil.

Jones selbstkritisch

"Wir haben alle unter unseren Möglichkeiten gespielt", stellte Jerry Jones unmissverständlich klar. Allein die Tatsache, dass Dallas die Playoffs verpasst habe, spreche für sich. Jones nahm dabei ausdrücklich auch das Management in die Pflicht: "Ich gebe zu, dass das Cowboys-Management eine große Rolle dabei gespielt hat."

Trotzdem glaubt der 83-Jährige nicht, dass die Cowboys weit von nachhaltigem Erfolg entfernt sind. "Ich denke, wir haben ein Team mit einer sehr guten Zukunft - schon mit Blick auf das nächste Jahr", sagte Jones. Besonders die Offensive sieht er als tragfähige Basis, ergänzt um "die Knochen einer verdammt guten Defense".

Talent vorhanden - Ergebnisse fehlen

Objektiv mangelt es Dallas nicht an individueller Qualität. Mit Dak Prescott als 4000-Yard-Passer, einem 1000-Yard-Running-Back mit Jevonte Williams und zwei Receivern, CeeDee Lamb und George Pickens, jenseits der 1000-Yard-Marke stellte das Team historische Zahlen auf - ohne daraus sportlichen Erfolg zu ziehen. Ein Muster, das Jones bewusst ist und das er verändern will.

Auch defensiv sieht der Owner positive Ansätze, vor allem im Inneren der Line und bei jungen Spielern. Dennoch kündigte er an, nach Saisonende alle Optionen zu prüfen - auch auf der Trainerbank. Eine Trennung zwei Spiele vor Schluss von Defensive Coordinator Matt Eberflus schloss Jones jedoch aus.

Vertrauen in den Head Coach

Deutlich positiver fiel Jones’ Urteil über Head Coach Brian Schottenheimer aus. Der Klub profitiere von dessen Erfahrung und Vielseitigkeit. "Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Arbeit, die Brian unter den aktuellen Umständen leistet", betonte Jones.

Dreißig Jahre nach dem letzten Super-Bowl-Triumph bleibt der Titel das übergeordnete Ziel. Jones weiß um die Statistik und um den Druck. Doch sein Glaube ist ungebrochen: "Nächstes Jahr will ich wieder in diesem Championship Game stehen. Und dann verschwindet all das hier."

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