Dieser Schritt kommt wenig überraschend, denn die Cowboys-Verteidigung erlebte 2025 die schlechteste Saison der Franchise-Geschichte. Mit 30,1 zugelassenen Punkten pro Spiel stellte Dallas einen neuen Negativrekord auf - erstmals in der Franchise-Geschichte ließen die Cowboys mehr als 30 Punkte pro Spiel zu.
Insgesamt kassierten sie 511 Punkte, den ebenfalls höchsten Wert der Teamgeschichte. In der Liga belegten sie beim Punkteschnitt der gegnerischen Mannschaft den letzten und bei den zugelassenen Yards (377 pro Spiel) den 30. Platz.
Mangelnder Pass Rush und schwache Secondary
Nach dem Trade von All-Pro Pass Rusher Micah Parsons vor Saisonbeginn fehlte Dallas ein konstanter Pass Rush. Mit nur 35 Sacks verzeichneten die Cowboys ihre wenigsten seit 2020. Gegnerische Quarterbacks vollendeten in der Folge ganze 68,5 Prozent ihrer Pässe gegen die überforderte Secondary.
Selbst durchschnittliche Spielmacher wie Russell Wilson (450 Yards, drei Touchdowns), Justin Fields (282 Yards) und J.J. McCarthy (250 Yards) hatten Erfolg gegen die Cowboys-Verteidigung.
Coordinator-Karussell geht weiter
Unter Head Coach Brian Schottenheimer, der im Januar 2025 befördert wurde, hatte Eberflus aufgrund seiner früheren Cowboys-Geschichte (2011-17) und seines Rufs als Defensive Coordinator den Job erhalten. Die Cowboys besitzen zwei Erstrundenpicks im kommenden Draft, müssen jedoch aufgrund der Trades für Quinnen Williams und George Pickens auf Zweit- und Drittrundenpicks verzichten. Mit fünf Stammspielern oder Stammkräften vor der Free Agency steht Dallas ein größerer defensiver Umbau bevor.
Statement von Jones
Zusammen mit der offiziellen Bestätigung veröffentlichte Cowboys Owner, Präsident und General Manager Jerry Jones ein Statement zur Trennung:
"Nachdem wir Matt Eberflus nun seit Jahrzehnten kennen, haben wir enormen Respekt und Wertschätzung für ihn als Coach und als Person. Nach der Analyse und Diskussion der Ergebnisse unserer defensiven Leistung in dieser Saison wurde jedoch klar, dass eine Veränderung notwendig ist. Dies ist der erste Schritt in diesem Prozess und wir werden diese Analyse fortsetzen, da sie auch darauf abzielt, unsere viel höheren Erwartungen zu erreichen."
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