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Defense trägt Patriots in Divisional Round: Maye-Leistung "war nicht schön"

kicker

Beide Teams gingen mit unterschiedlichen Vorzeichen in dieses Wild-Card-Duell. Während New England als eines der defensivstärksten Teams der AFC auf Heimkontrolle und Fehlervermeidung setzte, suchten die Los Angeles Chargers ihr Heil in der individuellen Klasse von Justin Herbert. Entsprechend entwickelte sich in Foxborough eine Partie, die lange von Feldposition, physischem Football und der Frage geprägt war, welche Einheit zuerst nachgeben würde.

Ein Spiel ohne Rhythmus - bis die Defense übernimmt

Offensiv war es kein Abend für Highlight-Reels. Beide Teams taten sich schwer, Drives zu verlängern, Red-Zone-Chancen blieben Mangelware. Doch während die Chargers nie wirklich in ihren Rhythmus fanden, nutzten die Patriots die wenigen entscheidenden Momente konsequent. Der Unterschied lag dabei klar auf einer Seite des Balls.

Quarterback Drake Maye war nach Abpfiff selbstkritisch. "War nicht schön, ganz sicher nicht", sagte Maye. "Ich habe nicht gut geworfen. Das muss besser werden. Aber diese Defense war unglaublich - sie hat das Spiel für uns gewonnen." Maye brachte 17 seiner 29 Pässe für 268 Yards an, warf einen Touchdown, leistete sich aber auch eine Interception und einen verlorenen Fumble. Dass New England trotzdem kontrolliert blieb, lag daran, dass die Chargers offensiv nie Kapital aus diesen Fehlern schlagen konnten.

Pass Rush als Spielentscheider

Die Patriots-Defense setzte früh ein klares Zeichen. Sechs Sacks, ständiger Druck und perfekt getimte Blitzes nahmen Chargers-Quarterback Justin Herbert jede Entfaltungsmöglichkeit. "Ich setze all meine Chips auf die Defense", sagte Receiver Stefon Diggs. "Sie haben drei Punkte zugelassen. Das sagt alles." Besonders prägend war Defensive Tackle Milton Williams, der mit mehreren Hits Drives im Keim erstickte. Ein Sack kurz vor der Halbzeit leitete die Sequenz ein, an deren Ende Andy Borregales das 6:3 zur Pause erzielte - ein kleiner Spielstand mit großer Wirkung.

Head Coach Mike Vrabel traf in der ersten Halbzeit eine Entscheidung gegen den aktuellen Offensiv-Trend. Statt ein viertes Down jenseits der Mittellinie auszuspielen, setzte er auf Punting und vertraute seiner Defense. Die Folge: erneuter Stop, Ball zurück, Kontrolle behalten. "Die Big Dogs kommen im Januar raus", sagte Vrabel später. "Du musst bereit sein, Blut zu lassen." Sein Team tat genau das - im übertragenen wie im wörtlichen Sinn.

Chargers ohne Antworten - Patriots mit Kontrolle

Offensiv blieb New England geduldig. Der entscheidende Nadelstich kam Mitte des vierten Viertels: Maye fand Tight End Hunter Henry mit einem präzisen 28-Yard-Pass zum Touchdown - der erste echte Abstand des Abends. "Ein Elite-Wurf", nannte Vrabel den Spielzug. Ab diesem Moment war klar, dass die Chargers ohne offensive Antworten bleiben würden. Herbert führte die Chargers zwar immer wieder in Bewegung, doch unter Dauerstress häuften sich Ungenauigkeiten und verlorene Plays. Insgesamt kam Los Angeles nur auf 207 Yards Total Offense. "Unsere Defense hat uns getragen", fasste Maye zusammen. "So gewinnt man Playoff-Spiele, auch wenn der Quarterback keinen perfekten Tag hat."

Mit dem Sieg ziehen die New England Patriots in die Divisional Round ein und empfangen den Sieger der Partie zwischen Pittsburgh und Houston. Die Los Angeles Chargers hingegen verabschieden sich erneut früh und müssen sich erneut mit der Frage beschäftigen, warum starke Regular Seasons im Januar nicht tragen.

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