Nach dem offiziellen Playoff-Aus reagieren die Dolphins mit einem drastischen Schritt. Head Coach Mike McDaniel entscheidet sich für einen Wechsel auf der wichtigsten Position und schickt am Sonntag gegen die Cincinnati Bengals einen neuen Spielmacher aufs Feld. Bereits nach dem Spiel gegen die Steelers hatte McDaniel erstmals angedeutet, dass diese Option bestehe - nun ist sie Realität geworden.
Tagovailoa verliert trotz Mega-Vertrag den Starter-Posten
Wie mehrere Quellen übereinstimmend berichten, werden die Dolphins Quarterback Tua Tagovailoa zunächst auf die Bank setzen und in Week 16 nicht starten lassen. Tagovailoa hatte im Jahr 2024 eine Verlängerung über vier Jahre und 212,4 Millionen US-Dollar unterschrieben und ging als unumstrittener Starter in die Saison. In 14 Einsätzen führte er Miami zu einer 6-8-Bilanz, brachte 67,7 Prozent seiner Pässe an den Mann, erzielte 2660 Yards und 20 Touchdowns, warf jedoch ligaweit die meisten Interceptions mit insgesamt 15.
Head Coach Mike McDaniel hatte zuletzt betont, dass nach dem enttäuschenden Saisonverlauf alle Optionen geprüft würden, um das Team besser zu machen. Obwohl Zach Wilson über weite Strecken der Saison als Backup fungierte und von den Dolphins mit sechs Millionen US-Dollar ausgestattet wurde, entschied sich der Coaching Staff gegen ihn als neuen Starter. Stattdessen erhält Rookie Quinn Ewers das Vertrauen, nachdem er intern sowohl im Training als auch hinter den Kulissen überzeugt haben soll.
Ewers, der beim diesjährigen NFL Draft im April in der siebten Runde an Position 231 ausgewählt wurde, steht nun vor seinem ersten NFL-Start. Der frühere Texas-Quarterback kam in dieser Saison bislang einmal zum Einsatz, als er gegen die Cleveland Browns fünf seiner acht Pässe für 53 Yards anbrachte. Am Sonntag gegen Cincinnati wird er erstmals von Beginn an das Team anführen und die Offense dirigieren.
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