Jayden Daniels wollte unbedingt auf dem Feld stehen, doch die medizinische Realität ließ den Washington Commanders kaum eine andere Wahl. Eine ausgekugelte und erneut gereizte Ellenbogenverletzung zwingt den Quarterback zur Pause bis Saisonende. Gerade mit Blick auf eine verkürzte Woche und die langfristige Perspektive entschieden sich die Commanders für Vorsicht statt Risiko.
Frustrierende Saison
Daniels zeigte sich offen frustriert über den Verlauf der Spielzeit. "Es war ein frustrierendes, enttäuschendes Jahr", sagte er. Gleichzeitig betonte er, dass es sich bei seinen Verletzungen größtenteils um nicht vermeidbare Unglücksfälle gehandelt habe.
Neben dem Ellenbogen hatte ihn auch ein Knieproblem sowie eine Hamstring-Verletzung immer wieder ausgebremst. Insgesamt kam der letztjährige Offensive Rookie of the Year nur auf sieben Einsätze, von denen er vier beendete.
Vom MVP-Kandidaten zum Dauerpatienten
Noch vor der Saison galt Daniels als potenzieller MVP-Kandidat. Stattdessen blieb seine Statistik deutlich hinter den Erwartungen zurück. Trotz allem richtet er den Blick nach vorne. "Langlebigkeit ist wichtig", erklärte Daniels. Sein Fokus liege nun darauf, gesund zu werden und sich bestmöglich auf die kommende Saison vorzubereiten.
Head Coach Dan Quinn bezeichnete die Entscheidung als "schwierig, aber richtig". Auch Backup Marcus Mariota, der nun übernehmen wird, zeigte Verständnis: Der Schutz der Zukunft stehe über dem kurzfristigen Wunsch, zu spielen.
Daniels bleibt trotz Shutdowns Teil des aktiven Kaders, wird weiter trainieren, Scout-Team-Reps übernehmen und eng mit den Coaches arbeiten.
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