Die Titelhoffnungen der Green Bay Packers haben einen herben Dämpfer erlitten.
Das lag nicht einmal an der 26:34-Niederlage bei den Denver Broncos. Die war bitter, weil die Packers jetzt in der NFC North mit einer 9-4-1-Bilanz hinter den Chicago Bears (10-4) nur noch auf Platz zwei liegen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es die Packers trotzdem in die Playoffs schaffen, liegt bei immerhin 88 Prozent. Wesentlich schmerzhafter ist die Verletzung von Superstar Micah Parsons. Denn der hat sich wohl einen Kreuzbandriss zugezogen.
Parsons hatte sich ohne gegnerische Einwirkung das linke Knie verdreht. "Es sieht nicht gut aus“, sagte Head Coach Matt LaFleur auf die Frage, ob die Befürchtung ein Kreuzbandriss bei Parsons sei. "Dabei belasse ich es."
Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, würde Parsons den Packers nicht nur in der Postseason, sondern vermutlich neun Monate und damit auch einen Teil der Saison 2026 fehlen. Allerdings ist es selbst bei einer Bestätigung der ersten Befürchtung viel zu früh für irgendwelche Prognosen.
Kurzfristig trifft der Ausfall des Defensive End die Packers hart. Der 26-Jährige war ein Unterschiedsspieler und schien ein wichtiges Puzzlestück für den Run auf den Super Bowl zu sein.
Nach dem Blockbuster-Trade von den Dallas Cowboys nach Green Bay gehörte er mit 12,5 Sacks und 60 Pressures zu den dominierenden Pass Rushern der Liga.
"Die Saison ist noch lange nicht vorbei", sagte Teamkapitän und Safety Xavier McKinney. "Also verdammt noch mal, wir haben noch Arbeit vor uns. … Es ist ein großer Verlust, klar. Aber wir haben gute Spieler. Alles andere würde ja bedeuten, dass all die anderen D-Liner nichts taugen – und das stimmt einfach nicht. Das sind richtig gute Spieler. Sie waren schon gut, bevor er überhaupt dazugekommen ist."
Natürlich habe er die Mitspieler in vielerlei Hinsicht noch besser gemacht, sagte McKinney. Darauf hofft er auch weiterhin. "Selbst jetzt, wo er ausfällt, ist er einer von diesen Typen, die den anderen weiterhelfen werden – etwa mit Tipps, welche Moves sie einsetzen sollen und solche Dinge. Ja, wir werden ihn auf dem Feld vermissen. Aber mental wird er weiterhin für uns da sein. Und genau das erwarten wir auch von ihm."
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