Die Jets hatten bereits vor dem Spiel gegen New Orleans den Singleseason-Rekord inne und überholten nun auch die San Francisco 49ers, die über die Saisons 2024 und 2025 hinweg eine ähnliche Durststrecke erlebten. Die Bilanz ist verheerend: In 15 Spielen gelangen Head Coach Aaron Glenns Team gerade einmal drei Takeaways - alle durch Fumble-Recoverys.
Glenn ratlos: "Schwer vorstellbar"
Besonders bitter: Glenn war als Spieler selbst ein ballhungriger Pro-Bowl-Cornerback mit 41 Interceptions in 15 NFL-Jahren. Schon nach der Niederlage gegen die Patriots im November zeigte er sich fassungslos: "Zu diesem Zeitpunkt der Saison nur ein Takeaway zu haben - das ist schwer vorstellbar, weil man normalerweise abgefälschte Bälle hat, Dinge dieser Art, bei denen man üblicherweise Interceptions bekommt. Ich weiß nicht, ob es Pech ist, ich weiß es nicht".
Die Jets-Offense trug am Sonntag ebenfalls nichts zur Schadensbegrenzung bei. Ein 38-Yard-Touchdown-Pass von Taysom Hill zu Chris Olave leitete das Debakel ein. Kicker Charlie Smyth traf fünf Field Goals für New Orleans, das sich mit dem dritten Sieg in Folge auf 5-10 verbesserte.
Düstere Aussichten
Mit Spielen gegen die New England Patriots und Buffalo Bills stehen für die Jets zwei weitere AFC-East-Duelle auf dem Programm. Die Chancen auf eine Interception? Gering. Patriots-Quarterback Drake Maye hat in seiner zweiten Saison nur sieben Interceptions geworfen, Josh Allen von den Bills zehn. Beiden Quarterbacks wird angesichts der Jets-Defense wenig Widerstand erwartet.
Glenn versuchte nach dem Saints-Spiel dennoch, Positives zu finden: "Ich habe den Spielern gesagt, sie sollen alles geben, und ich glaube, genau das haben sie getan. Sie sind rausgegangen und haben hart gekämpft. Sie haben alles in ihrer Macht Stehende getan, um uns in diesem Spiel zu halten". Die Bilanz von 3-12 und der Platz in den Geschichtsbüchern sprechen allerdings eine andere Sprache.
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