Effizienz statt Spektakel
McCarthy spielte fehlerfrei, traf sichere Entscheidungen und führte die Offense mit klarer Struktur. Touchdowns statt Turnovers, Rhythmus statt Hektik - genau das, was dem Team zuvor gefehlt hatte. Für viele im Umfeld war es sein bislang vollständigster Auftritt auf NFL-Niveau.
Der Quarterback selbst blieb trotzdem auffallend kritisch mit sich:"Das war definitiv beruhigend", sagte McCarthy nach dem Spiel. "Ich wusste immer, dass ich das kann. Aber wenn ich mir das anschaue, sehe ich noch so viele Dinge, die ich besser machen kann. Ich bin noch lange nicht da, wo ich sein möchte."
"Ich bin noch weit von meinem Ziel entfernt"
Statt Selbstlob dominierte Selbstanspruch. McCarthy ließ keinen Zweifel daran, dass er dieses Spiel nicht als Endpunkt sieht: "Ich sehe das als einen Schritt. Nicht mehr. Es hat sich gut angefühlt, dieses Spiel zu gewinnen - aber ich weiß, dass da noch viel mehr möglich ist."
Seine mentale Herangehensweise formulierte er klar: "Ich will frei spielen. Nicht verkopft. Ich will dem Spiel vertrauen und einfach das spielen, was ich trainiert habe."
Hoffnung für die Vikings
Innerhalb des Teams wurde die Leistung als Signal gewertet. Doch der Quarterback selbst bremste jede Euphorie: "Ein gutes Spiel macht noch keine Saison. Wir müssen zeigen, dass wir das jede Woche können."
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