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Overtime-Erfolg mit gebrochener Hand: Herbert mit "Superheld"-Performance in Los Angeles

kicker

Es war kein glatter Erfolg, sondern ein hartes, chaotisches und körperlich intensives Monday Night Game. Doch während die Philadelphia Eagles an ihren fünf Turnovers zerbrachen, ragte Justin Herbert aus dem Durcheinander heraus: Mit Ruhe, Präzision und bemerkenswerter Zähigkeit hielt er die Chargers im Spiel und orchestrierte zwei entscheidende Drives - einen zum Ausgleich, einen zum Sieg.

Harbaugh schwärmt: "Er ist ein Superheld"

Head Coach Jim Harbaugh übertrieb nach dem Spiel nicht oder doch? Für ihn gehört Herbert zu den außergewöhnlichsten Spielern, die er je trainiert hat. "Ich stelle das auf eine Stufe mit der Geburt meiner sieben Kinder und meiner Hochzeit", sagte Harbaugh augenzwinkernd, aber in voller Bewunderung.

Kurz darauf legte er nach: "Er ist ein Superheld-Quarterback. Er weigert sich einfach zu verlieren." Herbert kassierte sieben Sacks, spielte mit bandagierter Hand und führte dennoch seinen 29. Game Winning Drive an, der seit 2020 nur von Patrick Mahomes übertroffen wird.

Teamkollegen loben mentale Stärke

Auch in der Kabine galt Herbert der größte Respekt. Safety Tony Jefferson, der in der Verlängerung die entscheidende Interception fing, fand klare Worte: "Er ist der stärkste, mental stärkste Quarterback, mit dem ich je gespielt habe. Keine Situation ist zu groß für ihn."

Dass Herbert überhaupt spielte, nachdem er erst eine Woche zuvor an der linken Hand operiert worden war, verstärkte das Erstaunen zusätzlich. Herbert selbst hingegen verteilte das Lob weiter - ganz in Teamleader-Manier: "Seit ich Coach Harbaugh kennengelernt habe, wusste ich, dass er etwas Besonderes ist."

Zwei weitere Bausteine des Erfolgs

So sehr Justin Herbert im Mittelpunkt der Lobeshymnen stand - die Grundlage dieses Sieges legte die Chargers-Defense. Mit fünf erzwungenen Turnovers gegen Jalen Hurts, darunter die kuriose Sequenz mit drei Ballverlusten innerhalb einer einzigen Szene, hielt sie Philadelphia konstant in Schach und gab der Offense immer wieder kurze Felder. Cam Hart und Tony Jefferson setzten in der Verlängerung den entscheidenden Schlusspunkt und machten deutlich: Ohne diese defensive Entschlossenheit hätte selbst ein überragend kämpfender Herbert nicht triumphieren können.

Neben Herbert und der Defense erwies sich das neue Running-Back-Tandem aus Rückkehrer Omarion Hampton und Kimani Vidal als dritter zentraler Erfolgsfaktor. Hamptons Touchdown auf dem ersten Drive und das insgesamt robuste, kontrollierte Laufspiel der beiden brachten Stabilität in eine chaotische Partie und entlasteten ihren angeschlagenen Quarterback. Nicht spektakulär, aber wirkungsvoll und genau das, was die Chargers in diesem hitzigen Krimi brauchten.

Ein Sieg, der mehr bedeutet als nur ein Resultat

Die Chargers stehen nun bei 9-4, bleiben in der AFC auf Playoff-Kurs und senden ein Signal an die Konkurrenz: Mit einem Herbert, der selbst angeschlagen nicht einbricht, und einer Defense, die Top-Offenses frustriert, sind sie weit mehr als ein Außenseiter.

Harbaugh brachte es auf seine unverwechselbare Weise auf den Punkt: "Das war einer dieser Abende, die man nie vergisst." Die Botschaft ist angekommen.

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