Nur noch drei Spieltage stehen in der NFL an, ehe die Playoffs starten. "Wir sind bereit für eine der spannendsten Playoffs im vergangenen Jahrzehnt", meint Tom Brady.
Die NFL-Legende hat auch nach Week 15 sein aktuelles Powerranking bei Fox Sports verkündet. Er sieht dabei zwölf Teams auf Augenhöhe, nahm allerdings im Vergleich zur Vorwoche die Houston Texans aus den Top Ten. Stattdessen sind wieder die Chicago Bears vertreten, als Neunter machen sie zwei Plätze gut.
Packers und Patriots rutschen ab
Den größten Downfall erlitten dagegen die Green Bay Packers. Nach Platz drei liegen sie bei Brady nun nur noch auf dem zehnten Platz. Das dürfte nicht zuletzt an den zahlreichen Verletzungen liegen, mit Micah Parsons fällt einer der Stars die restliche Saison aus.
Während die Jacksonville Jaguars auf acht und San Francisco 49ers auf sieben ihre Plätze hielten, rutschten die New England Patriots nach ihrer Niederlage gegen die Buffalo Bills von Rang eins auf sechs ab. "Die Patriots rutschen wie die Packers nach bitteren Niederlagen ab", begründete Brady seine Entscheidung. "Ich bin sehr gespannt darauf, wie sie zurückkommen werden, zumal auf beide schwere Auswärtspartien warten." So müssen die Packers zu den Bears, während die Patriots zu den Baltimore Ravens reisen.
Einen Platz nach unten ging es auch für die Seattle Seahawks, die auf dem fünften Platz stehen. "Field Goals werden im Januar nicht für Siege sorgen", so der ehemalige Quarterback, der sich eine bessere Leistung von der Offense der Seahawks wünscht.
Brady setzt auf die Broncos in der AFC
Den größten Sprung machten derweil die Los Angeles Chargers, denn sie schoben sich von Position zehn auf vier nach vorne. "Ich finde, dass ihnen Anerkennung gebührt, dass sie ihre Dämonen auswärts bei den Chiefs bezwungen und diese aus den Playoffs geworfen haben", befand Brady. Unsicher ist er sich aber, ob die Chargers wirklich die Denver Broncos ärgern können.
Auf dem dritten Platz landen die Bills. "Das könnt ihr wichtigste Sieg der Saison gewesen sein", glaubt Brady. Dennoch mahnt er auch, dass die Bills ihn bisher immer wieder enttäuscht haben, nachdem er einen großen Glauben an sie hatte.
Vor dem Team aus Buffalo stehen die Los Angeles Rams, die vergangene Woche noch auf dem fünften Rang waren. "Meine Kinder waren live im Stadion und haben über den Flow-Status gesprochen, wenn es bei Matthew Stafford und Puka Nacua Klick macht", berichtete Brady.
Damit stehen die Denver Broncos in dieser Woche an der Spitze seines Powerrankings, nachdem sie zuvor immer kurz davor waren. "Sean Payton hat mit seinem Team eine unglaubliche Serie gestartet. Es fühlt sich richtig an, dass die AFC wahrscheinlich durch das Mile High Stadion durch muss", verteidigte der 48-Jährige seine Wahl.
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