Es war ein wildes Spiel. 37:38 verloren die Los Angeles Rams zum Auftakt von Week 16 gegen die Seattle Seahawks. Nach Overtime. Ein knappes Ding, wodurch die Seahawks die Playoffs klargemacht haben.
Die Rams stehen nun bei einer 11-4-Bilanz, in der NFC West liegen jetzt die Seahawks (12-3) vorne.
Für Schlagzeilen sorgte vor allem Rams-Receiver Puka Nacua. Der kam auf zwölf Catches, 225 Receiving Yards und zwei Touchdowns.
Abseits des Spielfelds sorgt der 24-Jährige weiter für unnötigen Wirbel. Nach der Partie schoss er öffentlich gegen die Schiedsrichter, offenbar aus Frust darüber, dass den Seahawks im entscheidenden Drive eine (korrekte) Pass-Interference zugesprochen wurde.
Ein Ausbruch, der allerdings mehr über seine fehlende Selbstkontrolle sagt als über die Entscheidung der Refs.
"Könnt ihr sagen, dass ich falsch lag? Danke für euren Anteil, Refs. Lol", schrieb er auf "X". Der Post ist inzwischen gelöscht, der Schaden ist aber angerichtet. Denn es war nicht der erste Fehltritt.
Zuvor war Nacua bereits in einem Livestream der Streamer Adin Ross und N3on aufgefallen. Dort unterstellte er den Unparteiischen, Flaggen nur zu werfen, um sich vor Freunden wichtigzumachen. Im selben Stream überschritt er eine Grenze, als er zudem eine antisemitische Geste zeigte. Dafür hat er sich inzwischen entschuldigt. "Ich entschuldige mich aufrichtig bei allen, die sich durch mein Verhalten verletzt gefühlt haben. Ich stehe in keiner Weise für Rassismus, Intoleranz oder Hass gegenüber anderen Menschengruppen", sagte er.
"Ich glaube nicht, dass er die Tragweite mancher Dinge vollständig verstanden hat", sagte Head Coach Sean McVay. "Er hat diese Entschuldigung ausgesprochen. Ich kenne sein Herz – und gegenüber allen, die sich dadurch verletzt gefühlt haben, tut ihm das zutiefst leid. Ich weiß, dass er genauso empfindet. Er ist ein junger Kerl, ein großartiger Junge, der noch dazulernt – auch im Hinblick darauf, welche Plattform er inzwischen hat. Ich liebe ihn. Wir werden weiter schützend hinter ihm stehen und ihm helfen, zu lernen und zu wachsen. Aber wir wollen niemals etwas tun, das irgendjemanden verletzt, und ich weiß, dass er das genauso sieht."
Er glaube, dass Nacua weiter reifen und sich entwickeln werde, so McVay, der seinem Spieler die volle Unterstützung zusicherte. "Es gab Dinge, die aufgekommen sind, die man anspricht und dann auch hinter sich lässt. Und das Wichtigste ist: Man will niemanden beleidigen oder verletzen. Und ich weiß, dass genau das auch seine Haltung ist."
Die Rams haben nun aber Wirbel zur Unzeit. McVay wollte auf der Pressekonferenz irgendwann nicht mehr über das Thema sprechen. Auf die Frage, ob Gespräche ausreichen, um die Probleme zu lösen, die Nacua in dieser Woche verursacht hat, sagte McVay, ehe er ging: "Oh ja, das wird geregelt. Verlass dich drauf. Er übernimmt Verantwortung, er ist respektvoll, und ich werde weiter daran arbeiten, ihm beim Wachsen zu helfen. Ich stehe bei jedem Schritt an seiner Seite. Danke euch."
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