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Revanche in den Playoffs: Panthers wollen gegen Rams erneut überraschen

kicker

Los Angeles beendete die Saison mit einer starken 12-5-Bilanz und sicherte sich damit den fünften Platz in der NFC. Doch trotz statistischer Unterlegenheit wollen die Panthers erneut für eine Überraschung sorgen - genau wie beim 31:28-Erfolg in Woche 13, der ihnen viel Selbstvertrauen gab

Erinnerungen an den ersten Vergleich

Dieses Spiel sollte den Panthers reichlich Selbstvertrauen verleihen. Carolina gewann das Duell in Los Angeles knapp mit 31:28 und setzte dabei wichtige Akzente. Die Panthers erzwangen mehrere Turnovers und nutzten defensive Fehler der Rams konsequent aus - eine Blaupause als Grundlage für einen weiteren Upset ist damit also bereits vorhanden.

Der Auswärtssieg war gleichzeitig ein Wendepunkt für Carolina. Er zeigte, dass das Team auch gegen eine offensivstarke Mannschaft wie die Rams bestehen kann und lieferte einen Beweis dafür, dass Disziplin und Aggressivität in der Defensive den Unterschied machen können.

Rams: Offensivkraft mit klarer Mission

Doch auch die Los Angeles Rams wollen in die nächste Runde einziehen - und gehen mit einer der gefährlichsten Offensiven der Liga ins Spiel. Quarterback Matthew Stafford spielte als heißer MVP-Kandidat eine herausragende Saison und führte eine variabel einsetzbare Offense, die sowohl tief als auch über kurze Routen konstant Druck ausübt und allein durch die Präsenz ihres Personals vor jedem Snap Gefahr ausstrahlt.

Für die Rams geht es deshalb vor allem darum, die Fehler aus dem ersten Aufeinandertreffen zu vermeiden. Ballkontrolle, saubere Entscheidungen und ein schneller Rhythmus sollen verhindern, dass Carolina erneut von Turnovern profitiert.

Panthers: Außenseiter mit Heimvorteil

Das Team von Head Coach Dave Canales geht erneut als Underdog ins Spiel, kann diesmal jedoch auf den Heimvorteil bauen. Die Panthers haben in dieser Saison mehrfach gezeigt, dass sie gerade in engen Partien über Kampfgeist und defensive Intensität kommen.

Offensiv liegt der Fokus auf Effizienz statt Spektakel. Lange Drives, kontrolliertes Tempo und das Vermeiden eigener Fehler (wie sie ihnen in Week 18 gegen die Tampa Bay Buccaneers zum Verhängnis wurden) sind zentrale Bausteine, um die Rams unter Druck zu setzen und das Spiel möglichst lange offen zu halten.

Key Player der Panthers: Bryce Young

Bryce Young steht derweil vor dem bislang größten Spiel seiner NFL-Karriere. In der gesamten Saison gelang den Panthers nur ein Sieg, in dem Young mehr als 206 Yards warf - ein Overtime-Erfolg gegen die Falcons, bei dem er mit 448 Passing-Yards explodierte.

Ob Young langfristig die Antwort auf der Quarterback-Position ist, bleibt offen. Zwar hat sich sein Passer Rating von Saison zu Saison verbessert, doch echte Franchise-Quarterback-Momente waren bislang rar. Eine starke Leistung in einem möglichen Überraschungssieg gegen die Rams könnte die Wahrnehmung seiner Entwicklung nachhaltig verändern.

Key Player der Rams: Davante Adams

Die Bedeutung von Davante Adams für die Rams wurde vor allem in den vergangenen Wochen deutlich. Der Wide Receiver verpasste die letzten drei Saisonspiele mit einer Oberschenkelverletzung - und prompt wurde die Offense berechenbarer: Los Angeles gewann in dieser Phase nur eines von drei Spielen.

Nun trainiert Adams wieder voll, trägt keine Verletzungskennzeichnung mehr und wird für das Playoffspiel mit vollem Leistungsvermögen erwartet. Seine Rückkehr ist ein enormer Schub für die Offense: Adams ist die verlässlichste Option nahe der Endzone und führte die NFL trotz der verpassten Spiele mit 14 Receiving Touchdowns an. Zudem entlastet er Puka Nacua zusätzlich - ein wichtiger Faktor für die Rams zum Start der Playoffs.

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