Steichen sparte dabei nicht mit klaren Worten über Leistung, Verantwortung und den Blick nach vorn. Sein Credo: Die Saison sei noch nicht vorbei, der Einsatz erst recht nicht. Fehler müssten offen benannt und behoben werden - angefangen bei ihm selbst.
Kampfansage statt Resignation
Unmittelbar nach der klaren Niederlage gegen die 49ers stellte Steichen seine Mannschaft darauf ein, weiter an sich zu arbeiten: "Wir haben uns für 17 Spiele angemeldet in dieser Saison", sagte Steichen im Colts-Locker Room.
Er betonte, dass trotz einer harten Niederlage der Fokus sofort wieder auf die kommenden Aufgaben gerichtet werden müsse: "Wir haben in der nächsten Woche einen harten Divisionsgegner, und wir sind noch nicht draußen. Wir werden kämpfen, bis man uns etwas anderes sagt."
"Es beginnt bei mir"
Steichen sparte nicht mit Selbstkritik und der Analyse der Ursachen für die Niederlage. Ein wesentlicher Punkt sei für ihn die Leistung der Defensive gewesen, die gegen die 49ers mehrfach in Bedrängnis geriet. In diesem Zusammenhang sagte er: "Wir müssen das ganz schnell bereinigen (…). Wir müssen besser werden, und es beginnt bei mir."
Steichen lenkte den Blick nach vorne: Mit einem harten Divisionsspiel in der kommenden Woche betonte er, dass für die Colts noch viel auf dem Spiel stehe. Sein klares Statement: "Wir sind noch nicht draußen." Das zeigt, wie der Head Coach trotz eines deutlichen Rückstands weiterhin an die Chancen seines Teams glaubt.
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