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Tua Tagovailoa denkt über Zukunft fernab von Miami nach

kicker

Auf der Pressekonferenz zum Saisonende schlug Tagovailoa überraschend offene Töne an. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, seine Karriere künftig bei einem anderen Team fortzusetzen, antwortete er sinngemäß, dass er damit kein Problem hätte und einen solchen Schritt "cool" finden würde. Die locker formulierte Aussage wirkt auf den ersten Blick beiläufig, besitzt aber erhebliche Signalwirkung: Tagovailoa verschließt sich erstmals nicht mehr klar zu Miami, ein bemerkenswerter Wandel nach Jahren der Loyalität.

Bruch in der Saison: Vom Starter zur Randfigur

Der Wendepunkt kam Mitte Dezember. Head Coach Mike McDaniel entschied sich überraschend, Rookie Quinn Ewers als Starting Quarterback einzusetzen. McDaniel begründete diesen Schritt nüchtern damit, dass Ewers dem Team zu diesem Zeitpunkt die beste Siegchance gebe. Für Tagovailoa bedeutete das faktisch die sportliche Degradierung.

In den letzten drei Saisonspielen stand er nicht einmal mehr im aktiven Kader, sondern fungierte lediglich als dritter Quarterback. Für einen Spieler mit seiner Erfahrung und seinem Vertrag ist das ein außergewöhnlicher und deutlicher Hinweis auf den drastisch gesunkenen Stellenwert innerhalb der Organisation.

Leistungen und Erwartungen klafften auseinander

Dabei hatten die Dolphins erst vor Kurzem große Hoffnungen in Tagovailoa gesetzt. Seine Vertragsverlängerung gilt als die lukrativste in der Geschichte der Franchise. Umso größer war die Enttäuschung über seine Leistungen in der abgelaufenen Saison: 20 Touchdowns standen 15 Interceptions gegenüber, in der Hälfte seiner Einsätze blieb er unter der Marke von 200 Passing-Yards.

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