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Umbruch in Miami: Dolphins entlassen Head Coach McDaniel

kicker

Es ist ein ernüchterndes Ende für Mike McDaniel, der 2022 als einer der vielversprechendsten Neuzugänge galt. Trotz fehlender Erfahrung als Head Coach wagte Miami den Schritt - und wurde zunächst belohnt: McDaniel führte das Team in seinen ersten beiden Jahren jeweils in die Playoffs. In seiner zweiten Saison 2023 stellten die Dolphins mit elf Siegen sogar die zweitbeste Offense der gesamten NFL - und Quarterback Tua Tagovailoa führte die Liga mit 4624 Passing Yards an, während Tyreek Hill die Receiving-Stats dominierte.

Katastrophaler Saisonstart besiegelte sein Schicksal

Die jüngste Saison begann jedoch desaströs: Nach einem 1-6-Start häuften sich nicht nur die Niederlagen, sondern auch die Art und Weise dieser war verheerend. Die Fins versenkten beispielsweise eine 17-Punkte-Führung gegen die Carolina Panthers, ließen die Chargers trotz eines Touchdowns 46 Sekunden vor Schluss noch zum Sieg marschieren und verloren nach einem Kickoff-Return-Score der Patriots kurz vor Ende.

Nach der Chargers-Niederlage deutete Tagovailoa in einer explosiven Pressekonferenz an, dass Spieler Team-Meetings schwänzten - eine Aussage, für die er sich später entschuldigte.

Benching von Tua markiert Wendepunkt

Obwohl das Team nach dem 1-6-Start mit fünf Siegen in sechs Spielen noch einmal Lebenszeichen entsendet hatte, reichte die Aufholjagd für McDaniel nicht aus.

Nach einer Niederlage gegen Pittsburgh in Week 15 vollzog der Head Coach einen letzten drastischen Schritt. Er setzte Tagovailoa zugunsten von Seventh-Round-Rookie Quinn Ewers auf die Bank, nachdem der Starting-QB seine ligaweit führende 15. Interception geworfen hatte. Es war ein harter Bruch für die einst so erfolgversprechende Partnerschaft zwischen Coach und Quarterback.

Unsichere Zukunft

Die Entlassung McDaniels könnte nur der erste Schritt eines größeren Umbruchs sein. Tagovailoas Horrorsaison haben Zweifel an seiner Zukunft als Franchise-Quarterback geweckt. Auch Hills Tage in Miami könnten gezählt sein: Der Star-Receiver wollte Berichten zufolge bereits in der letzten Offseason einen Trade forcieren, denkt seit geraumer Zeit sogar an ein mögliches Karriereende. Der neue Head Coach muss inmitten dieses ganzen Dramas erst einmal gefunden werden.

McDaniel dürfte trotz des enttäuschenden Endes schnell einen neuen Job finden. Mit nur 42 Jahren und nachgewiesener offensiver Expertise könnte er sich schon bald für eine weitere Coordinator- oder Head-Coach-Position empfehlen.

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