Der Trade für Meyers erwies sich für die Jaguars bereits kurz nach der Deadline am 4. November als Volltreffer. Jacksonville hatte für den Receiver einen Viertrunden- und einen Sechstrundenpick im Draft 2026 an die Las Vegas Raiders abgegeben.
Spürbarer Boost für Jaguars-Offense
Und seitdem der 29-Jährige im Jersey der Jaguars aufläuft, hat das Team tatsächlich einen deutlichen Leistungssprung gemacht: In sechs Partien seit dem Trade stehen die Jaguars bei einer Bilanz von 5-1 und erzielen durchschnittlich 31,8 Punkte pro Spiel - der zweithöchste Wert in der NFL, nur übertroffen von den L.A. Rams (34,0).
Besonders Quarterback Trevor Lawrence profitierte von der Verpflichtung. Mit Meyers an seiner Seite warf er 14 Touchdown-Pässe bei nur fünf Interceptions, drei davon in einer einzigen Begegnung. Zuvor hatte Jacksonvilles Offense in acht Spielen lediglich 20,4 Punkte im Schnitt erzielt.
Von New England bis Jacksonville
Meyers kommt in dieser Saison für Jacksonville bislang auf 27 Receptions, 355 Yards und drei Touchdowns. Karriereübergreifend steht der ehemalige Undrafted Free Agent (2019, New England Patriots) nun bei 453 Catches für 5299 Yards und 23 Touchdowns. Nach vier Jahren in New England hatte er 2023 bei den Raiders einen Dreijahresvertrag über 33 Millionen US-Dollar unterschrieben, bevor Jacksonville ihn dann per Trade holte.
Mit der Verlängerung sichern sich die Jaguars einen der aktuell verlässlichsten Receiver der NFL in seiner Prime - und schaffen zusätzliche Stabilität für eine Offense, die sich in der zweiten Saisonhälfte zu einer der gefährlichsten Einheiten der Liga entwickelt hat.
Week 16 Preview: Alle Matchups & Schlüsselduelle im Überblick
Die aktuelle Top 10 Draft-Reihenfolge Alle Schlagzeilen der NFL Der aktuelle Playoff-Stand