Vor dem richtungsweisenden Thursday-Night-Game gegen die Seattle Seahawks halten sich die Los Angeles Rams bei Davante Adams weiterhin alle Optionen offen. Head Coach Sean McVay erklärte am Dienstag, man werde dem Star-Receiver "jede Chance" geben, nach seiner Oberschenkelverletzung rechtzeitig spielfit zu werden.
Belastungssteuerung in kurzer Woche
Adams wird am Dienstag nicht trainieren, nachdem er seine bereits angeschlagene linke Hamstring-Muskulatur beim Sieg gegen die Detroit Lions erneut gereizt hatte. McVay hatte direkt nach dem Spiel zwar von vorsichtigem Optimismus gesprochen, zugleich aber eingeräumt, dass ein Einsatz auf der kurzen Woche fraglich sei.
Eine endgültige Entscheidung soll erst unmittelbar vor dem Kickoff fallen - ein Vorgehen, das zur kurzen Woche passt und die enorme Bedeutung dieses direkten Duells um die NFC-West-Spitze unterstreicht.
Divisionstitel und First Seed auf dem Spiel
Das Duell gegen die Seahawks ist mehr als nur ein weiteres Topspiel. Beide Teams stehen bei elf Siegen und drei Niederlagen an der Spitze der NFC West. Los Angeles hält aktuell den Tiebreaker durch den knappen 21:19-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen und geht zudem als Nummer eins der NFC in Week 16. Ein Ausfall von Adams würde die Offensive spürbar verändern - gerade gegen einen direkten Divisionsrivalen.
In seiner ersten Saison bei den Rams ist Adams einer der produktivsten Receiver der Liga: 60 Receptions, 789 Yards und ligaweit führende 14 Touchdowns unterstreichen seinen Wert. Entsprechend groß ist das Interesse, ihn auch angeschlagen zumindest einsatzfähig zu bekommen - ohne unnötiges Risiko einzugehen.
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