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Zwischenfall überschattet Steelers-Sieg: Metcalf gerät mit Lions-Fan aneinander

kicker

Was als kurze verbale Interaktion an der Seitenlinie im Week-16-Auswärtsspiel der Pittsburgh Steelers bei den Detroit Lions begann, eskalierte innerhalb weniger Sekunden und wurde landesweit ausgestrahlt. Während die Steelers in der umkämpften Partie um entscheidende Yards und einen wichtigen Sieg rangen, richtete sich der Fokus plötzlich auf die erste Zuschauerreihe im Ford Field.

Aussagen der Beteiligten, die TV-Bilder sowie die zurückhaltende Reaktion des Trainerstabs zeichnen das Bild eines emotional aufgeladenen Moments, der erneut die Frage nach den Grenzen zwischen Spielern und Fans im NFL-Alltag aufwirft.

Wortgefecht eskaliert an der Seitenlinie

TV-Bilder von CBS zeigten, wie Metcalf zunächst das Gespräch mit einem Fan in der ersten Reihe suchte. Der Anhänger, auffällig mit blauer Perücke, lehnte sich über das Geländer. Laut CBS-Sideline-Reporterin Tracy Wolfson entwickelte sich daraus schnell ein Wortgefecht: "Er kam rüber, weil der Fan ein Pittsburgh-Trikot mit der Nummer 4 hochhielt. Der Fan sagte etwas zu ihm - offensichtlich mochte Metcalf das überhaupt nicht."

Kurz darauf war zu sehen, wie Metcalf ausholte und den Fan wegstieß. In einem weiteren Video, das später auf Instagram auftauchte, ist zu erkennen, wie Metcalf den Zuschauer am Kragen packt, zu sich heranzieht und ihn anschließend deutlich zurückschubst.

Fan schildert Situation - bleibt im Stadion

Der betroffene Fan, Ryan Kennedy aus Michigan, äußerte sich später gegenüber der Detroit Free Press und zeigte sich selbst überrascht von der Eskalation: "Ich habe ihn mit seinem vollständigen Namen angesprochen - DeKaylin Zecharius Metcalf und dann hat er mich gepackt und mein Shirt zerrissen. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich geschockt."

Kennedy fügte hinzu: "Alle reden jetzt mit mir, ich bin ein bisschen durcheinander, aber ich wollte einfach nur, dass die Lions gewinnen." Der Fan wurde trotz des Vorfalls nicht aus dem Stadion entfernt, wie die Lions bestätigten.

Tomlin zurückhaltend - NFL prüft den Vorfall

Steelers-Head-Coach Mike Tomlin reagierte nach dem Spiel ausweichend: "Ich habe davon gehört, aber ich habe es nicht gesehen und hatte noch keine Gelegenheit, mit D.K. zu sprechen. Deshalb habe ich dazu keinen Kommentar."

Da während des Zwischenfalls keine Flagge geworfen wurde, durfte Metcalf weiterspielen. Die NFL kündigte allerdings an, die Szene im Nachgang zu überprüfen, was mögliche disziplinarische Konsequenzen nicht ausschließt.

Sportlich blieb Metcalf trotz der Aufregung Teil des Spiels und kam auf vier Receptions für 42 Yards. Die Steelers retteten den knappen Vorsprung über die Zeit - doch der Fokus nach Abpfiff lag weniger auf dem Sieg als auf einem Vorfall, der nun ligaweit für Diskussionen sorgt.

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