Am Mittwoch traf sich der Boss der NBA mit Albas Geschäftsführer Marco Baldi im Berliner Rathaus. Das Interesse von Alba am neuen Projekt der NBA ist schon lange kein Geheimnis mehr und auch in Berlin spricht man offen über das Interesse.
Silver selbst wollte zwar nichts bestätigen im Hinblick auf eine Teilnahme (auch zu Real Madrid hielt er sich bedeckt), überschüttete dafür aber den Bundesliga-Klub mit Lob. "Für mich sind sie ein Musterbeispiel, wie man einen Topklub leiten und aufbauen sollte", meinte Silver. "Sie leisten großartige Jugendarbeit, haben treue Fans und haben eine enorme Begeisterung für Basketball entwickelt. (…) Sie sind für uns das Vorbild dafür, wie ein Klub in unserem Projekt in Europa aufgestellt sein sollte."
Zu einem Zeitplan konnte Silver nichts sagen, auch erwähnte der Commissioner nicht einmal die EuroLeague, die per Brief der NBA zuletzt mit Klagen gedroht hat, sollte die NBA weiter Gespräche mit langfristig gebundenen Teams aus der eigenen Liga führen.
Silver wischt Bedenken weg
Aber: Silver wischte auch Bedenken vom Tisch, dass der Widerstand zu groß sein könnte und die Lust auf Innovation möglicherweise nicht da sei für eine amerikanisch geprägte Liga. Als Positivbeispiel nannte Silver erneut Alba. Grundsätzlich glaubt Silver aber, dass die NBA auch vieles aus Europa lernen kann.
"Für mich ist Alba eine innovative Organisation und ich habe gestern viel darüber mit Marco gesprochen. Ich finde, dass der amerikanische Basketball viel aus der Jugendarbeit in Europa lernen. Es ist schließlich kein Zufall, dass so viele Topspieler in der NBA aus Europa kommen."
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