NBA: So steht es in den Conferences
NBA: Orlando rettet sich mit der Sirene
Nach der peinlichen Vorstellung in Washington rettete Paolo Banchero die Orlando Magic in Brooklyn vor einer weiteren unnötigen Niederlage. Bei den Nets verwandelte der ehemalige Top-Pick mit der Sirene den entscheidenden Dreier (mit Brett) für Orlando, nachdem zuvor der Rookie Egor Demin die Nets per Distanzwurf scheinbar auf die Siegerstraße geführt hatte.
Der Russe war es auch, der mit einem Dreier die Verlängerung erzwang, nachdem Tristan da Silva den Magic per Dunk eine Drei-Punkte-Führung beschert hatte. Zuvor hatten die Magic im Schlussabschnitt eine 18-Punkte-Führung verspielt, am Ende reichte es dann doch haarscharf - auch ohne die weiter fehlenden Wagner-Brüder.
Banchero war mit 30 Punkten, 14 Rebounds und sechs Assists (aber auch 9 Turnover) der dominierende Spieler, da Silva kam in 24 Minuten auf 14 Zähler (6/10 FG). Für die Nets verwandelte Michael Porter Jr. (34) acht Dreier, fünf weitere steuerte Demin (18, 5 Assists) bei.
NBA: SGA überragt und beschert OKC Zittersieg
Eine Extraschicht gab es auch in Oklahoma City, wo der amtierende Champion knapp an einer weiteren Niederlage vorbeischrammte. Shai Gilgeous-Alexander traf zum Ende des vierten Viertels gegen Utah mit der Sirene einen Sprungwurf von der Freiwurflinie zur Overtime, dort erzielte der Kanadier weitere neun Zähler und beendete den Abend mit 46 Punkten (14/26 FG, 17/19 FT) und sechs Assists.
Isaiah Hartenstein fehlte erneut, dafür gelangen Chet Holmgren als Center 23 Punkte, zwölf Rebounds sowie drei Blocks. Dennoch verspielten die Thunder eine 20-Punkte-Führung und waren im vierten Viertel plötzlich mit acht hinten. Für die Jazz waren es erneut Keyonte George (25, 11 Assists) und Lauri Markkanen (29, 13 Rebounds), die für Offense sorgten.
Am Ende reichte es nicht, ein Tip-Dunk von Holmgren 30 Sekunden vor Ende der Verlängerung brachte OKC auf die Siegerstraße, SGA machte schließlich von der Linie alles klar.
Einen Buzzerbeater gab es auch in Charlotte, wo Immanuel Quickley (21 Punkte) die Fans der Hornets verstummen ließ. Der Spielmacher konterte damit LaMelo Ball (15), der 1,6 Sekunden vor dem Ende per Drive auf 96:94 gestellt hatte. Bester Scorer für Toronto war R.J. Barrett (28), für die Hornets war dies Collin Sexton mit 22 Zählern von der Bank kommend.
NBA: Nuggets überraschen in Boston
Die Denver Nuggets feierten derweil in Boston einen wertvollen Sieg, da Nikola Jokic (Knie) weiterhin fehlte. Ein 14:0-Lauf im vierten Viertel bescherte den Gästen um den überragenden Jamal Murray (22 Punkte, 17 Assists) den Erfolg, dazu überragte Peyton Watson mit 30 Punkten (10/15 FG).
Die Nuggets führten schließlich spät mit zwölf Punkten, die Celtics machten es in der Schlussphase aber noch einmal spannend, bevor Murray mit einem Freiwurf alles klar machte. Für Boston verbuchte Jaylen Brown 33 Zähler, dazu griff sich Center Neemias Queta (6) gleich 20 Rebounds ab.
Die Lakers mussten dagegen nach drei Siegen in Serie mal wieder eine Niederlage hinnehmen. Im Back-to-Back in San Antonio pausierte jedoch LeBron James, wodurch Luka Doncic (38, 13/26 FG, 10 Rebounds, 10 Assists) zu sehr auf sich alleine gestellt war. Neben dem Slowenen punkteten nur Jake LaRavia (16) und Jaxson Hayes (10, 7 Rebounds) zweistellig, Maxi Kleber kam in zwölf Minuten auf einen Punkt (0/3 FG, 3 Rebounds).
Bei den Spurs überragte erneut Victor Wembanyama, der wieder von der Bank kam und diesmal zumindest 26 Minuten spielte. Dies reichte dennoch für 16 Punkte (7/15 FG), 14 Rebounds und vier Blocks, bester Scorer war Keldon Johnson (27, 11/13).
NBA: Knicks beenden Mini-Krise gegen L.A.
Die Knicks beendeten nach vier Niederlagen in Serie ihre kleine Krise gegen die L.A. Clippers, Grundlage dafür war ein starkes viertes Viertel, wo ein 24:7-Lauf abgeschlossen wurde. Jalen Brunson (26) und Karl-Anthony Towns (20, 11 Rebounds, 7 Assists) waren die Schlüssel für den Erfolg, dazu überzeugte auch O.G. Anunoby (20).
Ariel Hukporti kam erst in den letzten 72 Sekunden zum Einsatz, als das Spiel bereits entschieden war. Für die Clippers erzielten vier Spieler mindestens 18 Zähler, darunter Kawhi Leonard (25) und James Harden (22, 9 Assists), vom Rest kam jedoch nicht viel (nur 16 Bankpunkte).
Die Warriors kommen derweil wieder langsam in Fahrt, gegen die Bucks konnte sich mal wieder Stephen Curry mit 31 Punkten (12/21) und sieben Assists auszeichnen, hatte diesmal aber auch genug Unterstützung. De’Anthony Melton steuerte 22 Zähler von der Bank bei, dazu kam Jimmy Butler auf 21 Punkte. Als Team trafen die Gastgeber 18 Dreier und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein.
Die Warriors führten auch im vierten Viertel mit 17 Punkten, erst spät gestaltete Milwaukee das Resultat erträglicher. Giannis Antetokounmpo kam auf 34 Zähler (15/22 FG) und zehn Rebounds, dazu trafen die Bucks 54 Prozent aus dem Feld, doch 22 Punkte nach Offensiv-Rebounds für Golden State (MIL: 4) machten an diesem Abend den Unterschied aus.
NBA: Durant verpasst Rockets-Sieg
Die Rockets stolperten dagegen in Portland, Kevin Durant vergab in einer wilden Schlussphase den möglichen Jumper zum Sieg. Dabei hatten die Blazers den Ball kurz vor Schluss noch einmal hergeschenkt und Houston eine goldene Chance eröffnet. Zwei Minuten vor dem Ende hatte der überragende Deni Avdija (41, 13/24 FG) auf 101:94 gestellt, dennoch musste gezittert werden, weil Durant noch einmal aufdrehte.
Zwei Jumper netzte der Oldie, den letzten Versuch allerdings nicht. So blieb er bei 37 Punkten (14/26) stehen und Houston verlor.
NBA: Die restlichen Spiele der Nacht
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