Wie Prime-Video-Reporter Chris Haynes in der gestrigen Live-Sendung erklärte, habe er kürzlich mit Paul gesprochen. Es war das erste Mal, dass sich der "Point God" gegenüber einem Medienvertreter zur Entlassung von den Clippers äußerte.
Im Gespräch gab Paul laut Haynes zu, vom Clippers-Move kalt erwischt worden zu sein. "Ich bin immer noch traumatisiert davon und verarbeite das alles."
Die Franchise aus der kalifornischen Metropole hatte Paul vor wenigen Tagen völlig unvermittelt entlassen, wobei sein Vertrag zunächst nicht aufgelöst wurde. Stattdessen habe man Paul mitgeteilt, dass er in der sportlichen Planung keine Rolle mehr spiele. Es wird erwartet, dass der Guard in Kürze Teil eines Trades sein wird.
Paul-Trade erst ab Mitte Dezember möglich
Entsprechend hält sich Paul, der in seiner - wie bereits angekündigt - letzten NBA-Saison noch einen gebührenden Abschluss erwartet, weiter fit. "Ich bleibe bereit und trainiere gerade. Ich weiß noch nicht, wie es weiter geht."
Bis es tatsächlich zu einem Trade kommt, dürfte er allerdings noch etwas warten müssen. Weil er seinen Vertrag bei den Clippers im zurückliegenden Sommer unterschrieben hat, darf er erst ab dem 15. Dezember in Tauschgeschäfte eingebunden werden. Gleiches gilt auch für zahlreiche weitere NBA-Spieler, weswegen erst ab diesem Datum Bewegung in den Trade-Markt kommen dürfte.
Pauls Entlassung hatte insbesondere aufgrund seiner erfolgreichen Vergangenheit bei den Clippers für Aufregung gesorgt. Bereits in den Jahren 2011 bis 2017 trug er das Trikot der Franchise und prägte dabei die "Lob City"-Ära maßgeblich mit. In der laufenden Saison stehen die Clippers bei einer enttäuschenden Bilanz von 6-17, in den insgesamt sieben Spielen ohne Pauls Mitwirken konnte das Team nur zwei gewinnen.
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