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Clark führt Fever ins Commissioner's Cup-Finale - Lynx ziehen nach, Ionesco dominiert

kicker

Clark glänzt: Fever sichern sich Finalticket gegen Connecticut

Die Indiana Fever haben sich mit einem überzeugenden 88:71-Sieg gegen die Connecticut Sun den Einzug ins Commissioner’s Cup-Finale gesichert. Caitlin Clark war erneut der zentrale Faktor: 20 Punkte, sechs Assists und vier Dreier steuerte sie bei. Besonders im dritten Viertel zog Indiana davon. Ausgelöst durch eine Szene, in der Clark nach einem Foul drei Freiwürfe verwandelte und den Vorsprung auf 58:45 ausbaute. Mit einer 4:1-Bilanz in der Cup-Wertung ist Indiana nun fix für das Endspiel qualifiziert.

Die Partie war von hoher Intensität geprägt. Besonders gegen Ende wurde es hitzig: Nach einem harten Foul von Sophie Cunningham an Jacy Sheldon kam es 46 Sekunden vor Schluss zu einer Rangelei, die in drei Ejections mündete: Sheldon, Cunningham und Lindsay Allen mussten das Feld verlassen. Für zusätzliche Aufregung sorgte eine Szene im dritten Viertel, in der Sheldon Clark ins Auge traf und Marina Mabrey sie anschließend zu Boden stieß.

Ionescu dreht auf: Liberty holen 17-Punkte-Rückstand auf

Sabrina Ionescu hat erneut geliefert: Mit 34 Punkten führte sie die New York Liberty zu einem 86:81-Comeback-Sieg gegen die Atlanta Dream. Auch ohne die deutsche Nationalspielerin Leonie Fiebich. Zwischenzeitlich lag New York 17 Punkte zurück, ehe Ionescu gemeinsam mit Breanna Stewart (23 Punkte) die Partie im dritten Viertel drehte. Besonders in der Crunchtime zeigte das Liberty-Duo seine Klasse und sorgte dafür, dass Atlanta seine letzte Chance auf den Cup-Finaleinzug verspielte.

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Die Dream hatten zur Halbzeit dominiert. Rookie Te-Hina Paopao traf alles und erzielte 16 Punkte allein in Hälfte eins. Doch im zweiten Durchgang ließ Atlanta nach, obwohl Allisha Gray (14 Punkte) und Rhyne Howard (13) kämpften. Mit der Niederlage fällt Atlanta hinter Indiana zurück, das den direkten Vergleich gegen die Liberty gewann und sich dadurch den Platz im Endspiel sichert. Jonquel Jones überzeugte aufseiten New Yorks mit einem Double-Double (10 Punkte, 10 Rebounds).

Sykes führt Mystics mit 32 Punkten zum Comeback in Chicago

Mit einer starken zweiten Halbzeit haben die Washington Mystics einen 12-Punkte-Rückstand gedreht und die Chicago Sky mit 79:72 geschlagen. Matchwinnerin war Brittney Sykes, die 32 Punkte bei 13 von 24 Würfen erzielte und ihre Mannschaft nach schwacher erster Hälfte (32:44) im dritten Viertel zurück ins Spiel brachte.

Vor allem in der Schlussphase bewies Sykes Nervenstärke: Ein Offensivrebound bei knapper Führung sicherte wertvolle Sekunden. Kiki Iriafen krönte die Aktion mit einem Putback zum 77:72. Shakira Austin setzte defensiv das Ausrufezeichen mit einem Block gegen Kamilla Cardoso, bevor Sonia Citron mit zwei Freiwürfen alles klar machte. Citron beendete das Spiel mit 13 Punkten und neun Rebounds. Washington verbessert sich auf 5:7.

Erster Heimsieg: Bueckers und Ogunbowale stoppen Negativserie der Wings

Der Bann ist gebrochen: Die Dallas Wings haben mit dem 80:71 gegen die Golden State Valkyries ihren ersten Heimsieg der Saison gefeiert und eine sieben Spiele andauernde Niederlagenserie beendet. Paige Bueckers überzeugte mit 20 Punkten, während Arike Ogunbowale mit 19 Punkten, sechs Assists und drei Steals den Unterschied machte. Ein Jumper von Bueckers sowie ein tiefer Dreier von Ogunbowale stellten die Weichen auf Sieg.

Die letzten Punkte des Spiels setzte Ogunbowale selbst. Mit einem Steal und einem Layup 14 Sekunden vor Schluss. Kaila Charles steuerte 10 Punkte und drei Steals bei, Dallas verbesserte sich auf 2:11. Für die Valkyries bleibt die Situation angespannt. Trotz solider Phasen fanden sie in der Crunchtime keine Antworten auf die defensive Intensität der Wings. Bueckers unterstrich einmal mehr ihr Potenzial als tragende Säule im Rebuild der Texanerinnen.

Lynx trotzen Collier-Ausfall und sichern Cup-Finaleinzug

Ohne Starspielerin Napheesa Collier, die im dritten Viertel mit Rückenproblemen ausschied, haben sich die Minnesota Lynx mit einem 76:62-Sieg gegen die Las Vegas Aces das Ticket fürs Commissioner’s Cup-Finale gesichert. Courtney Williams übernahm Verantwortung und erzielte 18 ihrer 20 Punkte in der zweiten Halbzeit. Die Partie kippte nach der Pause, als Minnesota das bis dato schwächste Scoring-Halbzeit ihrer Saison (30 Punkte) hinter sich ließ.

Trotz des Ausfalls von MVP A’ja Wilson (drittes Spiel in Folge) hatten die Aces zur Pause mit 39:30 geführt. Danach riss der Faden. Alanna Smith überzeugte mit 10 Punkten und 13 Rebounds, Diamond Miller und Natisha Hiedeman lieferten je 12 Zähler von der Bank. Williams zeigte eine Allround-Leistung mit fünf Assists, vier Rebounds, drei Steals und zwei Blocks. Das Cup-Finale gegen Indiana steigt am 1. Juli.  Für die Spielerinnen geht es dort um Prämien, nicht um Punkte für die Tabelle.

Ogwumike historisch, Williams spektakulär: Seattle dominiert dezimierte Sparks

Die Seattle Storm haben ein klares Statement gesetzt und die Los Angeles Sparks mit 98:67 aus der eigenen Halle gefegt. Nneka Ogwumike war mit 26 Punkten bei starken 12 von 16 Treffern aus dem Feld die überragende Spielerin und schrieb Geschichte: Mit nun 2.639 verwandelten Feldwürfen zog sie an Tina Thompson vorbei auf Platz vier der WNBA-Allzeitliste. Auch Skylar Diggins-Smith sorgte für einen historischen Moment: Mit sieben Assists (und 15 Punkten) kletterte sie auf Rang zehn der ewigen Assist-Bestenliste (1.584). Seattle zeigte sich insgesamt extrem effizient, traf 52 Prozent aus dem Feld und verteilte starke 29 Assists auf 39 Treffer.

Gabby Williams stellte zusätzlich einen Franchise-Rekord auf: Mit acht Steals verbuchte sie die meisten Ballgewinne in einem Spiel der Storm-Geschichte. Dazu kamen 11 Punkte und sieben Assists, ehe sie im Schlussviertel nach einem unglücklichen Tritt auf den Fuß einer Gegenspielerin verletzt ausschied. Trotz des Ausfalls dominierte Seattle vor allem im dritten Viertel (28:14) und baute den Vorsprung auf bis zu 35 Punkte aus. Rickea Jackson (17 Punkte) und Azura Stevens (16 Punkte, 10 Rebounds) stemmten sich vergeblich gegen die Niederlage.