"Das ist eine Gruppe von Jungs, die mit Kampfgeist, Einsatz und wichtigen Treffern im richtigen Moment einen Weg gefunden hat, das Spiel zu gewinnen", schwärmte Adelman nach dem Sieg in der Overtime. "Und ich glaube, in 20 Jahren werden sie als alte Kerle bei einem Bier zusammensitzen und genau über dieses Spiel reden."
Die Nuggets mussten gegen Philly auf die gesamte Starting Five sowie zwei ihrer wichtigsten Rotationsspieler verzichten. Nikola Jokic, Cam Johnson und Jonas Valanciunas werden dem Team verletzungsbedingt noch einige Wochen fehlen, während Tim Hardaway Jr. krankheitsbedingt ausfiel. Das Trio aus Jamal Murray, Aaron Gordon und Christian Braun ist ebenfalls angeschlagen und pausierte nach der Niederlage am Wochenende gegen die Nets.
Nuggets mit neuformierter Starting Five
Stattdessen schickte Adelman eine Starting Five aus Jalen Pickett, Bruce Brown, Spencer Jones, Payton Watson und DaRon Holmes aufs Parkett, die auch direkt zu überzeugen wusste. Pickett legte mit 29 Punkten ein neues Career High auf, Watson legte 24 Punkte und sieben Rebounds auf und Brown steuerte 19 Zähler und den Gamewinner in der Overtime bei.
"So viele Jungs sind in die Bresche gesprungen und haben für uns Dinge möglich gemacht", schwärmte Adelman weiter. "Das ist einer der besondersten Siege, an denen ich je beteiligt war." Die Sixers waren ihrerseits in Bestbesetzung und wurden von Top Scorer Joel Embiid (32 Punkte) angeführt.
Durch den Sieg stehen die Nuggets bei einer Bilanz von 24-12, was aktuell für den vierten Platz im umkämpften Westen reicht.
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