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Bookers Gamewinner schockt OKC - Schröders Schlussspurt zu wenig für die Kings

kicker

So steht es in den Conferences.

Bookers Gamewinner versenkt OKC

Die OKC Thunder sind in Phoenix gestrauchelt, der Meister verspielte in Arizona eine 18-Punkte-Führung und in der Schlusssekunde verwandelte schließlich Devin Booker einen langen Dreier über Alex Caruso zum Sieg, nachdem Jalen Williams wenige Sekunden zuvor die Partie wieder per Stepback ausgeglichen hatte.

Dillon Brooks (22) hatte Phoenix 36 Sekunden vor Schluss per Dreier scheinbar schon auf die Siegerstraße gebracht (105:101), doch ein Turnover des Kanadiers ließ die Tür für die Thunder offen. Am Ende spielte es keine Rolle, da Booker (24, 5/11 FG, 13/15 FT) mit seinem einzigen Dreier des Abends zur Stelle war.

Heißer war dagegen Backup-Guard Jordan Goodwin (26), der mit einem Karrierebestwert von acht verwandelten Dreiern das Comeback der Suns anführte. Für OKC, die auf Isaiah Hartenstein verzichten mussten, waren Shai Gilgeous-Alexander (25, 8/22) und Williams (23) die besten Scorer. Dennoch kassierten die Thunder ihre sechste Saisonniederlage.

Miami und Minnesota mit deutlichen Siegen

Noch heißer als Goodwin war in Miami Norman Powell, der sogar neun Dreier (12 Versuche) für 34 Zähler versenkte. Der Guard verwandelte zu Beginn des dritten Viertels drei Distanzwürfe und initiierte damit den vorentscheidenden 21:2-Lauf, nachdem zur Pause noch alles offen war (70:69).

Für New Orleans war Trey Murphy III (27, 7/15 Dreier) der beste Scorer, während Zion Williamson (12) nach der Pause ohne einen einzigen Punkt blieb. Für Miami erzielten sechs Akteure mindestens zehn Zähler, darunter unter anderem die beiden Reservisten Nikola Jovic (19) und Pelle Larsson (16, 6 Assists).

Deutlicher war es in Washington, wo die Timberwolves überhaupt keine Probleme hatten. Anthony Edwards erzielte 35 Punkte (14/21 FG) in nur drei Vierteln, danach verabschiedete sich der Superstar bereits in den Feierabend. Die Wizards genehmigten 73 Punkte in der Zone und leisteten sich 19 Ballverluste - zu viel, um dieses Spiel einigermaßen eng zu gestalten.

So spielten im Schlussabschnitt fast nur noch die Reservisten, Minnesota führte mit bis zu 37 Punkten. Rudy Gobert (18, 14 Rebounds, 4 Blocks) verbuchte ein Double-Double, auf Seiten der Wizards war C.J. McCollum der beste Scorer.

Schröder unterliegt mit Kings gegen Giannis und Co.

Für die Kings um Dennis Schröder gab es gegen die Bucks nichts zu holen. Giannis Antetokounmpo (37, 13/17 FG, 11/13 FT, 11 Rebounds) dominierte nach Belieben und bekam zudem Unterstützung von Guard Kevin Porter Jr. (25, 10 Assists). Das zweite Viertel gewannen die Gäste mit 34:18, es war der Grundstein für den Erfolg.

Zwei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels führten die Bucks schon mit 20 Punkten, danach bäumten sich die Kings noch einmal auf. Schröder, der zehn seiner 13 Punkte (3/9 FG, 5 Assists) im Schlussviertel erzielte, läutete einen 16:0-Lauf der Gastgeber ein, doch in der Folge gelangen Sacramento nicht mehr genügend Stops und Giannis sowie Porter Jr. erzielten als Duo 23 Punkte im letzten Abschnitt und verhinderten ein Comeback der Kings.

Für Sacramento feierte Zach LaVine (20) seine Rückkehr als Sixth Man, bester Scorer der Gastgeber war Russell Westbrook mit 21 Punkten (5/16, 4 Steals, 3 Blocks).

Die Lakers feierten ihren zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen gegen die Memphis Grizzlies. Wie schon in der Nacht auf Freitag überzeugte LeBron James, der im vierten Viertel die Wende brachte. Mehr dazu gibt es hier.

Jenkins macht den Unterschied: Pistons gewinnen Ost-Kracher gegen Cavs

Im Topspiel der Eastern Conference haben die Detroit Pistons gegen die Cleveland Cavaliers ihre Topposition zementiert. Dabei lag der Tabellenführer des Ostens nahezu über die gesamte erste Hälfte zurück. Erst kurz vor dem Kabinengang drehte ein 24:10-Lauf das Spiel zugunsten der Gäste. Überragender Mann in dieser Phase war der ungedraftete Guard Daniss Jenkins (25, 7/10), der allein im zweiten Viertel unglaubliche 21 Punkte erzielte und dabei alle seine sieben Würfe (inklusive sechs Dreier) verwandelte.

Bis zur Schlusssirene ließen sich die Pistons dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Dabei kamen die Cavs einem Comeback in den finalen Minuten sogar nochmal sehr nahe. Bereits zwei Minuten vor Schluss verkürzte Hunter an der Freiwurflinie auf -2 (106:108). Das sollte allerdings das Höchste der Gefühle bleiben.

Topscorer der Partie war Donovan Mitchell mit 30 Punkten (10/21). Aufseiten der Pistons war Cade Cunningham mit 27 Zählern am treffsichersten.

Orlando verspielt zweistellige Führung - und gewinnt dann doch

Die Orlando Magic sind zurück auf der Siegerstraße. Im Duell mit den Indiana Pacers profitierte das Team aus Florida, das möglicherweise ein letztes Mal auf Franz und Moritz Wagner verzichten musste, von einem überragenden zweiten Viertel, welches man mit 41:22 für sich entscheiden konnte. In der Folge lag Orlando mit bis zu 13 Punkten vorn.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete Indiana das Spiel allerdings wieder spannender. Mitte des Schlussviertels gingen die Gäste in Person von Andrew Nembhard sogar selbst wieder in Führung (115:116). Ein schneller 9:0-Lauf für die Magic lenkte das Spiel allerdings in die richtigen Bahnen.

Der deutsche Nationalspieler Tristan da Silva durfte von Beginn an ran und erzielte dabei souveräne zehn Punkte (4/8). Desmond Bane war mit 31 Punkten Topscorer, Paolo Banchero (28 PTS, 12 REB) sowie Anthony Black (27 PTS, 10 AST) erzielten jeweils ein Double-Double. Bei den Gästen war Pascal Siakam mit 34 Zählern bester Werfer.

Porter Jr. fügt seinem Ex-Team Denver weitere Niederlage zu

Im Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber avancierte Michael Porter Jr. zum Matchwinner. 27 Punkte sowie elf Rebounds und fünf Vorlagen standen am Ende des Abends für den Forward zu Buche. Dabei hatten seine Brooklyn Nets die Partie nahezu über die gesamte Spielzeit angeführt. Im Schlussviertel übertrafen die Gastgeber gar die Marke von 20 Punkten Vorsprung.

Die Nuggets, die neben Nikola Jokic auch auf Backup-Center Jonas Valanciunas verzichten mussten, hatten deutliche Nachteile an den Brettern (52:44 Rebounds). Jamal Murray wehrte sich nach Kräften gegen die Niederlage (27 PTS, 16 AST). Der nach Verletzung zurückgekehrte Aaron Gordon überzeugte indes mit 20 Punkten von der Bank.

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