"Ich versuche einfach immer, das richtige Play zu machen. Das ist automatisch", sagte James später gegenüber der anwesenden Presse in Bezug auf seine Vorlage für Rui Hachimura. Wenige Sekunden vor Schluss hatte LeBron exakt acht Punkte auf dem Konto. Beim Stand von 120:120 hätte ein erfolgreicher Korb des viermaligen NBA-Champions nicht nur den Sieg bedeutet, sondern auch die Verlängerung seiner Double-Digit-Serie, die bis dato 1.297 Partien umfasste.
Doch anstatt selbst den Abschluss zu suchen, wählte James den Pass zum in der Ecke frei stehenden Hachimura, der den Distanzwurf zum Sieg verwandelte. "Wenn du versuchst, die richtige Entscheidung zu treffen, dann werden dich die Spielgötter dafür belohnen", so LeBron weiter.
Das Ende seiner Double-Digit-Serie (übrigens der mit Abstand längsten der NBA-Geschichte) beschäftige ihn zudem nicht mehr: "Keine" Gedanken habe er darüber verschwendet und sich stattdessen nur über den Sieg gefreut.
Von seinem Team gab es daraufhin jede Menge Lob. "Er ist einfach so ein selbstloser Spieler", schwärmte Jake LaRavia. "Er hätte die Möglichkeit gehabt, aber weil er einfach dieser Spieler und diese Person ist, hat er sich dagegen entschieden und den Ball zu Rui gespielt." Trainer JJ Redick war von James' Play indes nicht überrascht: "LeBron wusste ganz genau, wie viele Punkte er gerade hat", so der 41-Jährige. "Er hat es dann so gemacht, wie unzählige Male zuvor auch schon."
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