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"Unter aller Sau": DBB-Präsident Weiss kritisiert EuroLeague erneut

kicker

"Das, was aktuell dort passiert, ist - mit Verlaub gesagt - unter aller Sau", sagte der 62-Jährige im Interview mit Münchner Merkur/TZ. Weiss stört sich unter anderem am Umgang der Verantwortlichen mit der nordamerikanischen Profiliga NBA.

Grund für die harten Worte ist die angeblich fehlende Bereitschaft der EuroLeague, beim für 2027 geplanten Start eines europäischen NBA-Ablegers mit dabei zu sein. "Die EuroLeague hat dreimal ein Angebot bekommen von der NBA, und dreimal hat man das Angebot ausgeschlagen", so Weiss, "ich verstehe, dass die NBA-Chefs in New York nun sagen: Dann rutscht uns den Buckel runter, und wir machen es selbst."

Weiss mit Prognose für EuroLeague-Zukunft

Er sei zwar "ein absoluter Fan der EuroLeague", sagte Weiss, aber "kein Freund der Organisation" - auch wegen der Expansion in die Vereinigten Arabischen Emirate. "Die EuroLeague sollte in Europa spielen und nicht in Dubai. Die Flüge dorthin in einem vollgepackten Kalender, wie zuletzt auch bei Bayern München, sind ja der absolute Wahnsinn." Dubai Basketball ist seit dieser Saison als neues Team dabei.

Weiss, der die EuroLeague-Macher zuletzt als "arrogant" bezeichnet hatte, geht davon aus, "dass einige Vereine der EuroLeague in die NBA-Liga wechseln werden. Damit meine ich Mannschaften wie Alba Berlin, Barcelona, Madrid und die französischen Teams. Am Ende des Tages wird sich dann herauskristallisieren, dass es nur noch einen guten europäischen Wettbewerb gibt."

Welcher Wettbewerb das sein wird, ist für Weiss klar. "Irgendwann wird die EuroLeague sagen: Lasst uns doch reden und überlegen, wie wir fusionieren können. Das wird dann aber nicht mehr auf Augenhöhe sein."

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