Green wurde beim Heimspiel gegen die Utah Jazz spät im zweiten Viertel nach zwei schnellen technischen Fouls des Feldes verwiesen. Auslöser war eine Defensivaktion gegen Kyle Filipowski, bei der Green vehement eine Drei-Sekunden-Regelverletzung einforderte. Während Lauri Markkanen den Angriff der Jazz mit einem Dunk abschloss, beschwerte sich Green lautstark bei Schiedsrichterin Simone Jelks und kassierte das erste technische Foul. Kurz darauf folgten weitere Worte in Richtung Referee Kevin Cutler - das zweite Technische und damit die automatische Ejection.
Für Green war es bereits die 22. Ejection seiner NBA-Regular-Season-Karriere und das neunte technische Foul in dieser Saison. Zudem war es seine zweite Disqualifikation in den letzten zwei Wochen. Sollte er die Marke von 16 technischen Fouls erreichen, droht ihm automatisch eine Ein-Spiel-Sperre. Teamkollegen und Trainer reagierten nach der Partie mit gemischten Gefühlen. Stephen Curry erklärte, man habe in der Kabine das Gefühl gehabt, "dass es nicht genug gewesen sei, um rausgeworfen zu werden". Steve Kerr stellte klar: "Wir brauchen Draymond. Ich will ihn auf dem Feld haben."
Brisant: Die Warriors lagen beim Platzverweis mit zehn Punkten zurück, spielten danach jedoch stark auf und entschieden die Partie noch für sich. Es ist nicht das erste Mal in dieser Phase der Saison, dass Golden State nach einem frühen Green-Aus stabiler wirkt - ein Zusammenhang, den die Beteiligten selbst jedoch nicht gelten lassen wollen. "Das ist nicht die Formel", sagte Jimmy Butler deutlich. "Wir brauchen 23 auf dem Feld." Trotz der Turbulenzen haben die Warriors sechs ihrer letzten acht Spiele gewonnen und reisen mit Rückenwind zum nächsten Auswärtsspiel bei den Clippers nach Los Angeles.
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