Der FC Basel beginnt stark und führt bereits in der vierten Minute dank eines strammen Schusses von Leo Leroy. In der Folge kommt Winterthur zwar zu der ein oder anderen Torchance, doch das nächste Goal fällt auf der anderen Seite. Albian Ajeti wird im Strafraum niedergerissen und der Schiedsrichter entscheidet nach einer VAR-Intervention auf Elfmeter.
Xherdan Shaqiri und Stefanos Kapino tauschen sich vor dem Elfmeter noch kurz aus. Shaqiri deutet an, nach rechts zu schiessen. Kapino taucht in diese Ecke ab, doch der Schweizer schiesst unten links ein. Keine drei Minuten später findet Shaqiri mit einer Flanke Flavius Daniliuc im Strafraum. Der köpfelt frei stehend zum 3:0 ein: Winterthur zeigt Auflösungserscheinungen.
Bereits zur Halbzeit findet Alex Frei bei blue Sport klare Worte: "Der FC Winterthur ist mit der völlig falschen Taktik angetreten." Man könne nicht über den ganzen Platz hinweg Mann gegen Mann gegen eine taktisch versierte Mannschaft verteidigen. In der zweiten Halbzeit werde es gnadenlos, wenn Winterthur so weiterspiele.
Basel dominiert auch in der zweiten Halbzeit
Nach der Unterbrechung geht es im gleichen Stil weiter. Basel powert nach vorne und Winterthur ist überfordert. Das 4:0 scheint nur eine Frage der Zeit. In der 67. Minute kommt Marin Soticek dem vierten Treffer ganz nahe. Ein abgelenkter Schuss klatscht an den Pfosten. Mit fortdauernder Spielzeit drückt der FCB aber nicht mehr mit voller Vehemenz nach vorne. Trotzdem schlägt es noch ein. Nach 75 Minuten belohnt sich Soticek vermeintlich für eine starke Leistung und haut den Ball aus 16 Meter ins rechte Eck, aber der VAR meldet sich und aufgrund einer Abseitsposition im Aufbau wird das Tor zurückgenommen.
Bis zum Schluss bleibt es beim 3:0 und die schlimmsten Befürchtungen von Alex Frei bewahrheiten sich nicht. Trotzdem ist über 90 Minuten ein deutlicher Klassenunterschied erkennbar gewesen. Mit den drei Punkten geht Basel auf den zweiten Platz nach vorne. Der FCW verbleibt mit sechs Punkten Abstand am Ende der Tabelle.
Thun bleibt auf der Eins
Im Berner Oberland geht es schwungvoll los. Miroslav Stevanovic bringt Servette in der 6. Minute in Führung, doch nur eine Zeigerumdrehung später gleicht Kastriot Imeri für den Leader aus. In der 18. Minute schlägt sich die Abwehr von Servette selbst. Steve Rouiller und Joel Mall kommunizieren ungenügend, Brighton Labeau geht dazwischen und markiert das 2:1. Bis zur Halbzeitpause kommt von Servette wenig und so geht die Führung für den FCT in Ordnung.
In der zweiten Hälfte haben die Genfer gleich doppelt die grosse Chance zum Ausgleich. Florian Ayé spediert das Leder aber aus kürzester Distanz an die Latte und in der 68. Minute schiesst Miroslav Stevanovic aus bester Position über den Kasten. Da die Gäste die Chancen aber nicht ausnutzen, bleiben die Punkte im Berner Oberland. In der 94. Minute macht Franz-Ethan Meichtry mit dem 3:1 gar den Deckeln endgültig drauf. Der FC Thun bleibt dank der drei Punkte an der Tabellenspitze. Genf steckt weiter in den Niederungen des Klassements fest.