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"Das Spiel hat andere Vorzeichen": Raum hat die Bayern bereits im Blick

kicker

"Wir sind geduldig geblieben und haben keine Torchance zugelassen", stellte RB-Trainer Ole Werner nach dem 2:0 bei Sky fest und betonte, dass man das gegen Freiburg auch erst mal schaffen müsse. "Es ging darum, ruhig zu bleiben, sauber zu bleiben." Der Coach lobte die Steigerung seiner Elf in Hälfte zwei und hob dabei besonders hervor, dass man die Tempoverschärfung deutlich besser hinbekommen habe.

Den Bock umgestoßen haben die Sachsen aber dank zweier Standards. "Das gehört dazu, dass du da gefährlich bist", weiß Werner und verweist darauf, dass dahinter "viel Trainingsarbeit" steckt und man sich diese Situationen aber auch erspielen müsse. "Wir bereiten Dinge akribisch vor", verriet der Coach und betonte, dass es am Ende "die Entscheidung der Spieler und deren Qualität" sei, die den Unterschied ausmache. Heißt: Bei der Ausführung der Standards haben die Leipziger "ihre Freiheiten, sie sind aber auch ganz gut vorbereitet".

Training zahlt sich aus

So war das dann auch gegen den Sport-Club, wie David Raum mit Blick auf das 1:0 von Willi Orban verriet. "Vor dem Freistoß kam Willi zu mir extra rausgelaufen und fragte mich, 'Wohin?'. Dann sagte ich: 'erster Pfosten' - und er sagte: 'Nee, das machen wir immer, chip ihn mal auf zwei'." Gesagt, getan, getroffen. "Dass es dann so klappt, ist schön", freute sich Raum über das Tor und auch darüber, dass er mal wieder Orbans "Kopf gefunden hat. Ich freue mich, dass es sich auszahlt. Jeden Donnerstag stellen wir uns zusammen hin und trainieren - im Moment auch in der Kälte."

Für Orban war es das erste Ligator in dieser Saison, entsprechend glücklich war er darüber. "Ich habe in der ersten Runde im Pokal getroffen. Aber ich glaube, es war mal wieder Zeit in der Bundesliga - definitiv", so der Innenverteidiger, der ebenfalls von einem Sieg der Geduld sprach und froh war, dass der Freistoß als "Dosenöffner" funktionierte, zumal man zuvor durchaus Probleme hatte.

"Die Dynamik im letzten Drittel hat gefehlt", stellte der Ungar fest und verwies dabei auf Tiefenläufe und Durchbrüche, die gefehlt haben. Positiv sei gewesen, dass "wir geduldig waren und zum richtigen Zeitpunkt schöne Tore gemacht haben. Man hat gemerkt, dass wir ein bisschen gebraucht haben, um reinzukommen."

Bayern im Blick

Und jetzt? Am Samstag geht es gegen Tabellenführer FC Bayern München, also die Mannschaft, die die Leipziger in der Hinrunde mit 6:0 abgewatscht hatte. "Gegen die Bayern ist nie einfach", weiß Orban, der zwar auch Revanche möchte, allein ob der Herkulesaufgabe sich nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen wollte.

Raum traute sich da schon mehr. "Wir sind eine ganz andere Mannschaft, nicht nur personell", sagte der Kapitän und führte aus: "Wir sind gereift, haben noch mehr Abläufe drin - gegen den Ball, aber auch mit dem Ball, sind insgesamt auch mutiger und spielen zu Hause. Das Spiel hat andere Vorzeichen." Er persönlich sei jedenfalls "happy, dass ich mitspielen kann. Ich hatte schon vier Gelbe, bin heute gut durchgekommen und freue mich auf Samstag."