Von 15 Spielen in der Bundesliga haben die Bayern 13 gewonnen, dazu gab es zwei Unentschieden. Viel schwerer könnte die Aufgabe für den VfL Wolfsburg am Sonntagabend (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) also nicht sein. Wie wollen die Wölfe gegen diesen turmhohen Favoriten bestehen?
"Ein Patentrezept hat noch keine Mannschaft gefunden, die Dominanz der Bayern im Laufe der Hinrunde war schon außergewöhnlich", sagte Coach Daniel Bauer, der kurz vor der Winterpause zum Cheftrainer befördert wurde, auf der Pressekonferenz am Freitag. "Ende der Hinrunde haben es ein paar Mannschaften mit einem sehr tiefen Block versucht und sie an den Rand einer Niederlage gebracht, allerdings war da auch der Faktor Glück manchmal entscheidend."
Nur verstecken will sich Bauer beim großen Favoriten aber nicht, wie er weiter erklärte: "Für uns wird es entscheidend sein, von unserem Plan überzeugt zu sein und diesen mit viel Laufstärke auszuleben. Darüberhinaus müssen wir auch im Ballbesitz mutig sein, gute und schnelle Lösungen haben."
Nur zwei Punkte aus den vergangenen 20 Spielen
Neben den bereits bekannten Ausfällen muss der VfL am Sonntag auch auf Jenson Seelt verzichten, der einen grippalen Infekt hat. "Wir hoffen, dass er nächste Woche zurück sein wird", sagte Bauer, der trotz der vielen Stars im Kader der Bayern voll auf seinen Job fokussiert ist: "Ich freue mich als Cheftrainer beim FC Bayern antreten zu dürfen, in dieser Rolle zum ersten Mal in der Allianz-Arena, das wird schon etwas Besonderes. So viel darf ich verraten, ich bin jetzt kein wirklicher Bayern-Fan, also rein neutral formuliert. Da werde ich nicht auf Autorgrammjagd gehen."
Ein Blick auf die Statistik macht Bauer & Co. nicht gerade Mut für Sonntag. In den vergangenen 20 Bundesliga-Spielen gab es nämlich nur zwei mickrige Punkte gegen die Bayern. Den letzten Sieg im deutschen Oberhaus holten die Wölfe am 30. Januar 2015 beim 4:1.