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Baum: "Wir haben schon ein paar gute Ideen"

kicker

Viel Zeit blieb nach dem 1:1 gegen Union, bei dem Augsburg kurz vor dem Ende in Überzahl den Ausgleich kassierte, nicht, bevor für Manuel Baum bereits die nächste Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg (Sonntag, 17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) anstand. Es gab auch die ein oder andere kurze Nacht, wie der Coach am Freitagnachmittag verriet: "Wenn man heute in die Spielergesichter geschaut hat, gab es schon ein paar Augenringe. Viele sind spät eingeschlafen aufgrund der Emotionen, die es gestern im Spiel gab."

Aber in der Analyse wurde bereits sehr gut erarbeitet, "woran wir arbeiten müssen", sagte der Trainer. Denn mit Freiburg wartet eine harte Aufgabe auf die Augsburger, der Sport-Club hat nach 17 Spielen 23 Punkten gesammelt und damit acht mehr als die Fuggerstädter. "Sie sind spielstark, das ist eine unfassbar disziplinierte Mannschaft im Verteidigen. Sie sind sehr flexibel in den Positionen, rochieren sehr viel", lobt Baum, der aber selbstbewusst anmerkt: "Wir haben schon ein paar gute Ideen."

Eine der Ideen könnte auch mit Michael Gregoritsch zu tun haben, der gegen die Eisernen erstmals nach seiner Rückkehr in der Startelf stand und mit Freiburg auf einen Ex-Verein trifft. "Es gibt ein paar hier mit Freiburger Vergangenheit. Beim 'Gregerl' müssen wir auch schauen, wie er auf das Union-Spiel reagiert. Ich habe ihn heute gefragt und er meinte, er fühlt sich richtig gut. Es kann also schon sein, dass er wieder starten wird", so der 46-Jährige.

Baum: "Bin eher ein Freund davon, weniger zu rotieren"

Sich groß in die Karten schauen lassen wollte sich Baum in Bezug auf die Aufstellung natürlich nicht. Dennoch gab er die ein oder andere Überlegung zu Protokoll. "Wir haben keine Verletzten aus dem Union-Spiel, aber kleinere Wehwehchen. Wir müssen schauen, welche Spieler am frischesten sind und am besten zum Gegner passen. Es kann sein, dass Wechsel stattfinden. Ich bin aber eher ein Freund davon, weniger zu rotieren, weil wir auch eine Achse brauchen."

Eine funktionierende Achse wäre für die Augsburger immens wichtig, denn in den kommenden Wochen stehen einige Spiele gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt (St. Pauli, Mainz, Heidenheim, Wolfsburg, Köln) auf dem Programm.