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Berger hat noch viel vor: "WM ist das Größte"

kicker

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau sagte Berger, dass die Entscheidung, ihre DFB-Karriere fortzusetzen, erst habe reifen müssen. Sie habe nach einem "guten" Gespräch mit Bundestrainer Christian Wück und Torwarttrainer Michael Fuchs "erst einmal dieses emotionale Jahr für mich verarbeiten müssen", meinte die deutsche Nummer 1, blicke nun aber voller Vorfreude auf das, "was mit dieser tollen Mannschaft vor uns liegt".

„Vielen ist gar nicht bewusst, welche Höhen und Tiefen solch ein Turnier in einem Menschen auslöst.“ (Ann-Katrin Berger)

Berger, die 2020 im Nationalteam debütierte, hat seit den Olympischen Spielen 2024 einen Stammplatz in der DFB-Auswahl. Bei der EM in der Schweiz gehörte Berger zu den Schlüsselspielerinnen des Teams auf dem Weg in die Runde der letzten Vier.

Sie gab noch einmal Einblick in ihre Gefühlswelt und über ihre Empfindungen hinsichtlich der Niederlage gegen Spanien im Halbfinale (0:1 n. V.): "Vielen ist gar nicht bewusst, welche Höhen und Tiefen solch ein Turnier in einem Menschen auslöst." Daher habe sie sich auch nach dem 0:3 im Finalrückspiel der Nations League gegen Spanien Bedenkzeit erbeten, um über ihre Zukunft im Nationalteam nachzudenken: "Ich wollte diese Entscheidung mit ein bisschen Abstand mit Vernunft treffen."

Ruhige Tage und Freude auf die WM 2027

Nun aber herrscht Klarheit - und Deutschlands Fußballerin des Jahres hat gedanklich auch schon das nächste große Turnier, die WM 2027 in Brasilien, im Visier. "Brasilien ist ein schönes Land, in meinem US-Team spielen einige Brasilianerinnen, die immer von ihrer Heimat schwärmen. Diese Nation ist fußballverrückt", sagte Berger, die mit Gotham FC die US-Meisterschaft gewonnen hat. "Und eine Weltmeisterschaft ist nun mal das Größte. Wir haben noch große Ziele, aber erst einmal lasse ich mich Zuhause richtig verwöhnen, bevor ich dann im nächsten Jahr wieder richtig an Fußball denke."

2026 steht für die deutschen Fußballerinnen zunächst die WM-Qualifikation an, die Wück-Schützlinge starten dabei in Dresden gegen Slowenien (3. März). Als weitere Gegner in der Qualifikationsgruppe A4 warten Österreich und Norwegen.