Guido Burgstaller verabschiedete sich am 1. Juni 2025 mit einem emotionalen Auftritt vom aktiven Profifußball. Beim 3:0-Heimsieg des SK Rapid gegen den LASK erzielte der 36-jährige Kärntner den Führungstreffer und bereitete in der Nachspielzeit das entscheidende Tor von Ercan Kara zur Europacup-Qualifikation vor. In seinen beiden Rapid-Ären (2011 bis 2014 & 2022 bis 2025) brachte es Burgstaller auf 214 Pflichtspiele, in denen er 73 Tore erzielte. In der Saison 2022/23 wurde er mit 21 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga und gleich dreimal in Serie von den Fans zum "Rapidler des Jahres" gewählt.
Mit kommendem Montag kehrt der Publikumsliebling in neuer Funktion zu seinem grün-weißen Herzensverein zurück. Burgstaller wird künftig in der SK Rapid Akademie tätig sein und dort als Stürmer-Spezialtrainer für die drei Altersklassen arbeiten. Parallel dazu wird der einstige Torjäger auch seine erst vor wenigen Wochen gestartete Funktion als Individualcoach im Trainerteam von Teamchef Martin Scherb in der U-19-Nationalmannschaft fortsetzen.
Geschäftsführer Steffen Hofmann sagt zur Rückkehr seines einstigen Mitspielers: "Ich freue mich sehr, dass nun unser bereits in der letzten Saison gereifte Plan in die Realität umgesetzt wird. Guido Burgstaller wird eine enorme Verstärkung für unsere Akademie sein, sowohl als sportliches Vorbild, aber auch durch seine menschlichen Qualitäten. Ich bin überzeugt, dass 'Burgi' für die Arbeit mit unseren jungen Offensivtalenten bestens geeignet und ihm diese Rolle in Kombination mit seiner Tätigkeit beim ÖFB wie auf den Leib geschneidert ist", so der 45-jährige Wahlwiener.
Burgstaller: "Sehr große Motivation"
Akademieleiter Willi Schuldes ergänzt: "Ich freue mich ungemein auf die Zusammenarbeit mit Guido Burgstaller. Er wird uns soll ab sofort seine Stärken einbringen, dazu zählt, dass er als typischer Neuner weiß, wo das Tor steht, er dieses Wissen auch in Abstimmung sowie gemeinsam mit unseren Trainern vermitteln kann und darüber hinaus ein absoluter Super-Typ ist.“
Burgstaller selbst sagt zu seiner neuen Funktion: "Ich gehe die Aufgabe bei meinem Lieblingsklub mit sehr großer Motivation an und freue mich ungemein darauf. Ich weiß, dass mich in unserer Akademie echte Talente erwarten und mit einigen durfte ich bereits beim U-19-Nationalteam arbeiten. Wie als Spieler werde ich auch in Zukunft alles für eine erfolgreiche Arbeit geben, freue mich auf die Zusammenarbeit mit den engagierten Akademie-Trainern und danke Steffen Hofmann und Willi Schuldes für das in mich gesetzte Vertrauen", so der 36-jährige Kärntner, der bereits während seiner aktiven Laufbahn die ersten Schritte in der ÖFB-Trainerausbildung hinter sich gebracht hat.